Dass die sich abzeichnende Konjunkturabschwächung speziell zyklische Werte aus dem Chemiebereich trifft, ist ein offenes Geheimnis am Markt. Daher war es auch nur eine Frage der Zeit bis das nächste Unternehmen aus diesem Sektor mit einer Gewinnwarnung ums Eck kommt. Am Dienstag - nach Ende des Xetra-Handels - war es soweit: Wacker Chemie strich seine Umsatz- und Ergebnisziele zusammen.
Als wir uns zuletzt mit Wacker Chemie bei Plusvisionen beschäftigten, hatten die Münchener gerade ihre Ziele für 2018 zusammengestrichen, da die schwache Konjunkturentwicklung das Geschäft belastete. Die Wacker-Aktie hatte damals an der 60-Euro-Marke gedreht. Für eine nachhaltige Erholung reichte allerdings die Kraft nicht aus, weshalb der Titel wieder zu dieser wichtigen Unterstützungslinie zurückkehrte.
An den Kassamärkten der Deutschen Börse wurde im August ein Umsatz von 130,2 Mrd. Euro erzielt. Damit wurde der Vorjahreswert von 130,0 Mrd. Euro leicht übertroffen. Auf Anlegerseite stand vor allem Bayer im Fokus.
Für den DAX geht es am Dienstagmittag weiter nach oben. Damit dürfte es hier in Kürze ein neues Kaufsignal geben.
Wacker Chemie schockt seine Aktionäre mit einer Gewinnwarnung. Für die Aktie dürfte es jetzt weiter nach unten gehen.
Da könnte man ja schon meinen, dass das alte Sprichwort „Undank ist der Welten Lohn“ wieder einmal auch an der Börse zutrifft. Da meldet der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie (WKN: WCH888 / ISIN: DE000WCH8881) gute Zahlen für 2017 und kündigt eine erhöhte Ausschüttung an - und trotzdem ist der Titel im frühen Handel der schwächste Wert im MDAX. Verlust: knapp acht Prozent auf 132,15 Euro.
Die Aktie von Wacker Chemie befindet sich im langfristigen Aufwärtstrend. Ein Kaufsignal wurde durch das Überschreiten des Doppeltop bei 154,94 Euro generiert.
Wacker Chemie konnte sich 2020 trotz Corona überraschend gut behaupten. Außerdem weckt der Siltronic-Anteilsverkauf beim MDAX-Chemie-Konzern Fantasien.
Die Aktie von Wacker Chemie befindet sich im langfristigen Aufwärtstrend. Ein bestätigendes Kaufsignal gab es zuletzt bei bei 170 Euro.
Ein Mix aus Hexen-Sabbat und Fed sorgten am Freitag dafür, dass der DAX den Handel unterhalb der Marke von 15.500 Punkten beenden musste.
Der Silizium-Wafer-Hersteller Siltronic dürfte in Kürze vom taiwanesischen Konkurrenten GlobalWafers übernommen werden. Für Wacker Chemie wäre der Verkauf ihres 30,8-Prozent-Anteils an Siltronic ein gutes Geschäft.
Trotz eines übergeordneten Abwärtstrends, konnte die Siltronic-Aktie zuletzt aus Sicht der Point & Figure Charttechnik ein positives Signal generieren.
Es sieht (charttechnisch) so aus, als habe die Aktie von Wacker Chemie (WKN: WCH888 / ISIN: DE000WCH8881) ihre aktuelle Konsolidierung durchschritten.
Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. die Euro-Reform, der Handelskrieg, die Maßnahmen der OPEC, sowie das Kreditgeschäft der Banken in Deutschland. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf Commerzbank, Wacker Chemie, Jungheinrich, Kion, Carl Zeiss Meditec, comdirect, Steinhoff, mVISE, Ballard Power, Roche, Nel, Amazon.
Wacker Chemie konnte mit sehr starken 2021er-Ergebnissen aufwarten. Bei der Aktie dürfte sich jetzt eine günstige Einstiegsgelegenheit eröffnen.












