Die Aktienmärkte zeigten sich vergangene Woche mal wieder von ihrer volatilen Seite. Neben der Syrien-Krise und der Frage nach Krieg oder Frieden sorgten auch Konjunktursorgen für Unruhe. Noch immer ist unklar, ob Fed in zwei Wochen die Anleihekäufe drosselt oder nicht. Nach den heutigen Arbeitsmarktdaten ist die Wahrscheinlichkeit für ein Senkung wieder etwas zurückgegangen. Doch in die Köpfe der Fed-Mitglieder kann niemand schauen. Ähnlich verhält es sich bei den Mitgliedern des Arbeitskreis Aktienindizes. Die dortige Blackbox bot eine Fülle an Entscheidungen. Der DAX-Verbleib von K+S (WKN KSAG88) war mit Sicherheit die Wichtigste.
Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. der Handelsstreit, das ifo-Geschäftsklima, Kreditrichtlinien für Unternehmen, die Berechnung der Inflationsrate sowie die Lage bei den FinTechs. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf Commerzbank, Linde, Deutsche Bank, Deutsche Post, Telefónica Deutschland, comdirect, Mensch und Maschine, Tesla.
Nach der ersten Euphorie über die Aussagen von Janet Yellen zur anhaltend lockeren Geldpolitik der Fed, zeigt sich der DAX am Freitagvormittag nur wenig bewegt. Möglicherweise kommt mehr Bewegung in die Sache, wenn am Nachmittag einige wichtige US-Konjunkturdaten veröffentlicht werden.
„Aktien der Deutschen Post (WKN 555200) hast Du im Depot? Diesen Langweiler?“ Quasi ein Frage-Klassiker unter Privatanlegern. Noch vor Jahren. Als dieser ehemals Staatsbetrieb zwar an der Börse war, aber das Unternehmen immer noch diesen Stallgeruch von Staat hatte. Das ist wohl vorbei.
Für die Deutsche Post und andere Paketdienstleister beginnt die stressigste Zeit des Jahres. Niemand will enttäuschte Gesichter sehen, wenn die Geschenke erst nach Weihnachten geliefert werden.
Noch bevor die Deutsche Post (WKN 555200) mit den 2015er-Geschäftergebnissen an die Öffentlichkeit gegangen ist, wollten die Bonner schon einmal die frohe Botschaft von einem Aktienrückkaufprogramm verkünden. Dabei macht es der ehemalige Staatsmonopolist wie viele US-Konzerne.
Während sich die britische Premierministerin Theresa May heute noch einer Misstrauensabstimmung stellen muss, setzte der DAX seine Erholung mit großen Schritten fort.
Die Erholung am deutschen Aktienmarkt am vergangenen Freitag war nicht von langer Dauer. Die neue Woche begann wieder mit Abschlägen, wenngleich diese zeitweise deutlich reduziert werden konnten.
Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. die USA und der Protektionismus, die Lage in den Griechenland und Italien, Europas Aufschwung, Markt und Moral sowie der Goldpreis. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Deutsche Post, BASF, RWE, RTL, Healthineers.
Am vergangenen Dienstagvormittag erreichte der DAX ein neues Allzeithoch, scheiterte jedoch an der 13.000-Punkte-Marke. Der Rest der Handelswoche verlief wenig berauschend. Am Montag nimmt das wichtigste deutsche Börsenbarometer offenbar einen neuen Anlauf.
Der Global ESG Monitor 2022 zeigt es auf: Unternehmen gehen das Thema an. Bei Lieferketten, Kinder- oder Zwangsarbeit hapert es aber bei manch Konzern gewaltig.
Noch genießt die Elektromobilität ein Nischendasein. Zumindest bei einem Blick auf die reinen Verkaufszahlen. In den Köpfen der Menschen haben Elektroautos aber diesel- oder benzinmotorgetriebene Fahrzeuge längst abgelöst. Doch es muss aus Anlegersicht nicht automatisch immer zu Tesla gehen...
Der DAX bleibt im Seitwärtslauf gefangen. Neue Kaufimpulse könnte es in Kürze aus den USA geben, wo am Mittwoch wichtige Banken ihre neuesten Zahlen präsentieren.
Am Freitagmittag verbucht der DAX leichte Kursverluste. Es bleibt dabei: Hierzulande will sich einfach keine Erholung einstellen. An der Wall Street läuft es dagegen ganz anders.
Konjunktursorgen drückten zur Wochenmitte die Stimmung, sodass der DAX den Rückwärtsgang einlegen musste. Der übergeordnete Aufwärtstrend bleibt aber intakt.














