Es tut sich was, auf dem Parkett. Wobei der Spannungsbogen in den zurückliegenden Handelstagen beträchtlich war, denn: Erst einmal ging nichts mehr,...
Nachdem am Pfingstmontag noch feiertagsbedingt pausiert wurde, marschierte der DAX an den beiden darauffolgenden Tagen erst über die 12.000er-Barriere und anschließend auch noch über den GD200 direkt darüber.
Bricht der deutsche Leitindex DAX bei 15.300 Punkten nach unten durch, würde die Auffangzone zwischen 15.275 und 15.225 als Unterstützung nachrücken.
Das war knapp, möchte man meinen! Im sprichwörtlich letzten Moment hat der DAX am gestrigen Donnerstag noch einmal die Kurve gekriegt.
Der DAX wieder hängengeblieben – diesmal an dem Bremsbereich, der sich zwischen 14.819 und 14.844 sowie dem Oktober- bzw. Februar-Zwischentief erstreckt.
Unter dem Strich sind die Kurse in dieser Woche kaum vom Fleck gekommen. Konnte der US-Leitindex am vergangenen Freitag noch mit einem Plus von knapp 13% das beste Wochenergebnis seit 1938 über die Ziellinie bringen, sieht es in dieser Woche eher mau aus. Vor allem der Start in den April ging dabei gründlich daneben, auch für den DAX...
Jawohl, Vorhang auf, und zwar für Grenke! Der MDAX-Wert, der sein Geld bislang mit der Finanzierung von IT-Hardware sowie als Leasinggeber im IT-Bereich verdiente (so dachte man zumindest bis Dienstag), geriet nach schweren Vorwürfen durch den Shortseller Fraser Perring beziehungsweise dessen Investigativ-Agentur Viceroy Research unter heftigen Verkaufsdruck.
Aus charttechnischer Sicht bleibt alles beim Alten, denn der DAX verharrt in der Schiebezone zwischen, 15.000 und 15.500.
Auch der gute alte DAX, in dem sich nun einmal so gut wie gar keine Tech-Werte befinden, musste eine Kehrtwende verkraften...
Der DAX legte sich jedenfalls erst einmal richtig ins Zeug und eroberte schon am Montag die 11.000er-Schwelle zurück.