Der weltweite Aktien-Indikator NYSE-BPI signalisiert weiterhin „Bull-Confirmed“, jedoch bei jetzt etwas niedrigeren rund 65 Prozent. Empfehlung weiterhin: Shortpositionen (wenn noch vorhanden) schließen, Longpositionen mit P&F-Kaufsignal sowie hoher Relativer Stärke kaufen. Bei Gold jetzt „Warten“, weil der Stop-Loss ausgelöst worden ist (der Trend bleibt jedoch postiv, solange 1.140 US-Dollar nicht unterschritten werden).
Jahrelang kannte der Goldpreis fast nur eine Richtung. Dabei ging es teilweise sehr steil nach unten. Mehrere Erholungsversuche entpuppten sich als Strohfeuer. Ein Grund, warum die Entscheidung noch nicht gefallen ist, ob die jüngste Preisbewegung nach oben wirklich nachhaltig ist...
Ein ungewöhnliches Bild an den Finanzmärkten: An den Aktienmärkten geht es deutlich nach oben. Die Edelmetalle sacken weiter ab. Ist das ein Zeichen für eine Trendwende? Und vor allem: Steht beim Gold und Silber jetzt der Absturz bevor?
Die Börsen sind nach der Entspannung in der Grönland-Frage dankbar, dass ein Kelch an geo- und zollpolitischer Verunsicherung an ihnen vorbeigegangen ist.
Es war ein schöner Sommer: heiß und trocken. Jetzt geht es schon wieder auf den Monat Oktober zu und das dritte Quartal nähert sich dem Ende. Ob dieser Monat aus wetter- und börsentechnischer Sicht golden wird bleibt abzuwarten. Nachstehend meine Wahrnehmungen zu einigen Märkten.
Gold notiert auf dem höchsten Stand seit 6 Jahren. Seit Juni diesen Jahres zieht jedoch auch der Silberpreis kräftig an und liegt aktuell auf dem Niveau von 2017. Der Hintergrund der jüngsten Erholung: Bei Silber zeichnet sich ein Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage ab. Davon könnte nicht nur der Silberpreis sondern auch die Silberminenbetreiber profitieren.
Eine Einigung zwischen Griechenland und der Währungsunion scheint auf dem Weg zu sein - und allen Unkenrufen zum Trotz, glauben jetzt viele Marktteilnehmer, die Probleme seien fast gelöst, ein Grexit sei vom Tisch: Börsenkurse steigen - Gold (der legendäre und invers verlaufende Kaufkraftindikator) sinkt.
Ich habe mich oft gefragt, ob die deutschen Sparer das Geld von ihren Konten abziehen würden, wenn ihnen ihre Bank tatsächlich Negativzinsen belasten würde. Ich vermute, dass die meisten nach alternativen Sparformen suchen und das abgezogene Geld nicht, wie von der EZB erhofft, verbrauchen werden.