Seit über 20 Jahren wird die Krankheit des deutschen Wirtschaftsstandorts festgestellt. Doch folgte auf den Befund bislang keine durchgreifende Therapie.
Die aktuell schwierigen politischen, finanzwirtschaftlichen und konjunkturellen Rahmenbedingungen scheinen eine saisonale Schwäche 2025 besonders nahezulegen.
Eine Regierungsbildung wird in Frankreich nach den Wahlen schwierig. Solche Unsicherheiten schmecken Börsianern gar nicht.
Gegenwärtig sieht es nicht nach einem Sommermärchen an den europäischen Aktienmärkten aus. Der Herbst hat aber auch noch schöne Tage.
Die hektisch vorgezogene Parlamentswahl in Frankreich ist der kurzfristig größte Aufreger mit deutlichen Auswirkungen auf die Kapitalmärkte.
Mit Blick auf schwächelnde Wachstumsaussichten, starken Euro und eurosklerotische Risiken ist beim Zinssenkungszyklus noch nicht das letzte Wort gesprochen.
Wie viel Gefahr geht vom großen überschuldeten Frankreich aus, das Euro-systemrelevant ist? Übrigens muss Deutschland aufpassen, nicht Frankreich 2.0 zu werden.
Jetzt in der Sommerzeit genießen viele ihren Urlaub, Ruhe und Entspannung. Aber beginnen danach die Herbststürme an den Börsen?
Könnte der Preis für einen Pariser Polit-Frieden sogar noch mehr Staatswirtschaft und Verschuldung sein und Nachahmer in der gesamten EU finden?
Trotz des Siegs von Emmanuel Macron bei der Präsidentenwahl sind die Probleme Frankreichs, laut Robert Halver, nicht gelöst.
Aus dem Renten-Bullen-Markt ist ein Bärenmarkt geworden. Besserung ist nicht in Sicht. Gerät nun auch der ohnehin hoch bewertete Aktienmarkt in Zins-Gefahr?
Das Superwahljahr 2024 brachte mit den Europawahlen und dem erwartbaren Erstarken rechts orientierter Parteien einen vorläufigen Höhepunkt.
Angesichts der schwachen Konjunktur hat die Bundesregierung, neben der Einigung auf den Haushalt 2025, eine Wachstumsinitiative auf den Weg gebracht.
Zuletzt haben vor allem politische Ereignisse die Schlagzeilen an den Börsen geprägt. Nun geraten die Notenbanken erneut in den Fokus.
Viele Volkswirtschaften Europas stehen vor dem nächsten wichtigen Schritt bei der Bewältigung der Coronakrise. Darunter auch Frankreich.














