Die Stimmung an den Börsen ist weiterhin eher verhalten. Obgleich es jüngst zu einem leichten Anstieg bei DAX kam, überlagern die anhaltenden Konfliktherde (Handelskrieg USA-China, Brexit-Drama) das Marktgeschehen. Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass Kapitalanleger vor allem Sicherheit bei gleichzeitiger Rendite mit kalkuliertem Risiko suchen. Ist das machbar? Ja, denn...
Auch, wenn schon Mark Twain darauf hingewiesen hat, dass der Oktober der gefährlichste Börsenmonat des Jahres ist - abgesehen von den anderen 11 Monaten! Und so machte der Oktober 2018 seinem Namen alle Ehre, aber diesmal endete eben die Berg- und Talfahrt nicht im Folgemonat.
Die Suche nach Renditen gestaltet sich für Anleger ausgesprochen schwierig. Einerseits scheint nach dem jahrelangen Aufwärtstrend an den Märkten nun eine Korrektur bevorzustehen, andererseits bewegen wir uns in Europa weiterhin mitten im Niedrigzinsumfeld. Von der Hausse haben nur die wenigsten Privatanleger profitiert, denn die Deutschen sind bekanntlich Aktienmuffel und trauen der Direktanlage nicht.
Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. die Türkei-Wahl, die Folgen des Handelskriegs, die Methode von Warren Buffet, die Zukunft des DAX. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf BMW, Heidelberger Druck, Morphosys, Alibaba, Hermès, Intel, Harley-Davidson.
Die Turbulenzen rund um die Bildung einer neuen italienischen Regierung haben das Thema Staatsschulden und eine mögliche Eurokrise auf die Tagesordnung zurückkehren lassen.
Der Bärenmarkt an den Aktienbörsen hat in den vergangenen Wochen viele Investoren geradezu verschreckt. Aus manchen Gewinnen sind binnen kurzer Zeit satte Verluste geworden. Nach den Jahren guter Renditen für viele eine neue Erfahrung. Das Klima an den Finanzmärkten wird zunehmend rauer. Wohin nun mit den Anlagegeldern?
Nur noch wenige Wochen bis zur Jahreswende; eine Zeit also, in der sich die Jahresrückblicke häufen. Eine Zeit, in der gerne in den Rückspiegel geschaut wird.
Zehn Jahre nach Ausbruch der tiefgreifenden Finanzkrise fragen sich viele Menschen, ob mittlerweile die Normalität an den Märkten zurückkehrt ist oder der nächste Crash bevorsteht. Zweifelsohne stellen Krisen wie die Lehman-Pleite eine tiefe Zäsur für die Kapitalmärkte dar.
Die politische Lage in Italien und der Handelskonflikt mit den USA belasten nach Einschätzung von Carsten Roemheld, Kapitalmarktstratege bei Fidelity International, zwar die Märkte, Anleger sollten aber nicht in Panik verfallen.
Überraschenderweise kommt es in Italien doch nicht zu Neuwahlen. Stattdessen hat sich dann doch das populistische Regierungsbündnis aus 5 Sterne-Bewegung und Lega Nord auf eine Regierung geeinigt. Doch das Gespenst Italoexit ist damit längst nicht verschwunden.
Die schwankenden und eher abwärts tendierenden Börsen sorgen bei Anlegern weithin dafür, dass deren Verunsicherung mitunter zunimmt. Sie agieren vorsichtiger. Nicht nur die zahlreichen ETF-Sparplanbesitzer haben in diesem Jahr schmerzlich zur Kenntnis nehmen müssen was passiert, wenn die Märkte nicht steigen. Verluste stellen sich ein.
Auch im Jahr 10 nach der Lehman-Pleite, die die Finanzmärkte und die Weltwirtschaft in ihren Grundfesten erschütterte, sind mutmaßlich die meisten Privatanleger nach wie vor relativ verunsichert.
Die Pleite der Lehman-Bank am 15. September 2008 war wohl der entscheidende Nagel, der die damalige Immobilienblase platzen ließ. Dieser Urknall führte zu einem massiven Vertrauensverlust in das Bankensystem und machte Cash zum kostbarsten, weil sichersten Gut.
An den Aktienmärkten herrscht relative Ruhe. Allerdings erinnert vieles an die Anfänge der Finanzkrise 2007/2008.
Schon einmal rettete EZB-Präsident Mario Draghi die Eurozone vor dem Auseinanderbrechen. Doch jetzt wird Draghi das Kunststück nicht mehr gelingen.
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