Mit der Einigung im Vergütungstarifstreit hat sich Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) etwas Luft verschafft, mehr aber auch nicht. Schließlich bleiben in den Gesprächen mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit weitere offene Tarifthemen. Ganz zu schweigen von den anderen Herausforderungen für die Kranich-Airline.
Zu den vielen Gründen, warum die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) zuletzt einen steilen Kursanstieg auf das Börsenparkett zaubern konnte, gehörten starke Passagierzahlen. Auch für den Monat Mai hatte die Kranich-Airline in dieser Hinsicht gute Nachrichten parat.
Die Deutsche Lufthansa AG (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) veröffentlichte zu Wochenbeginn vorläufige Zahlen für das erste Halbjahr 2017. Und die konnten sich wirklich sehen lassen: Der Umsatz stieg um satte 2 Mrd. Euro (von 15,0 auf 17,0 Mrd. Euro) und das „adjusted Ebit“ verdoppelte sich fast, von 529 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2017 auf 1,042 Mrd. Euro in den ersten sechs Monaten 2017.
Trotz erfreulicher Passagierzahlen befand sich die Lufthansa-Aktie zuletzt auf Talfahrt. Die guten Aussichten auf die Urlaubssaison könnten für eine Trendwende sorgen.
Der irische Billigflieger Ryanair (WKN: A1401Z / ISIN: IE00BYTBXV33) hat Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) 2016 als Europas größte Fluggesellschaft abgelöst. Allerdings konnte die Kranich-Airline zu Beginn des neuen Jahres mit deutlich gesteigerten Passagierzahlen antworten.
Air Berlin marschierte zum Amtsgericht und meldete Insolvenz an. Nun ist der Weg frei, dass die Lufthansa den Großteil der ohnehin zuletzt zusammengekürzten Air Berlin übernehmen kann.
Wenn die Aktie eines Unternehmens auf Rekordniveau notiert, dann müssen frische Geschäftszahlen schon sehr gut ausfallen, damit der Rekordkursflug weitergehen kann. Genau deshalb war die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) am heutigen Mittwoch mit einem Minus von rund 2 Prozent lange Zeit der schwächste DAX-Wert. Denn die Zahlen waren zwar gut, aber eben nicht überragend.
Die Lufthansa-Aktie (WKN:Â 823212Â / ISIN: DE0008232125) legte seit Jahresbeginn 2017 einen beeindruckenden Anstieg hin, nachdem die Kranich-Airline in den vergangenen Jahren eher zu den Problemkindern im DAX gehört hatte. Auch deshalb bleibt die Frage, wie nachhaltig die positive Entwicklung tatsächlich ist.
Die Lufthansa-Aktie hat Anlegern in diesem Jahr nicht sehr viel Freude bereitet. Dies könnte sich nun ändern.
Die erfolgreiche Eingliederung von Air Berlin sowie zuletzt gesunkene Ölpreise verhelfen dem deutschen Luftfahrtgiganten weiter zur globalen Stärke. Vor allem eine Zunahme der Passagierzahlen als auch die Aussicht auf geringere Kerosinkosten erfreuen die Anleger.
Bei der Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) haben in den vergangenen Wochen die Verhandlungen mit der Vereinigung Cockpit e.V. (VC) über die Vergütung der Piloten die Nachrichtenlage dominiert. Doch wenn es um die Einschätzung der Aktie geht, ist dies nicht allein entscheidend.
Die Insolvenz bei Air Berlin (WKN:Â AB1000Â / ISIN: GB00B128C026) hat in Bezug auf die Lufthansa-Aktie (WKN:Â 823212Â / ISIN: DE0008232125) für neue Fantasien gesorgt, nachdem der Kursrallye zwischendurch ein wenig die Puste ausgegangen war. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob es der Kranich-Airline gelingt, die neue Gelegenheit zu nutzen.
Während sich die Lufthansa-Tochter Eurowings wieder einmal mit Streiks beschäftigen muss, hat der Gesamtkonzern noch viele weitere Herausforderungen zu meistern. Gerade deshalb ist es so erfreulich, dass die Lufthansa in dieser Woche Anleger auch einmal begeistern konnte.
Für die Lufthansa-Aktie ging es am Dienstagvormittag leicht in die Verlustzone. Es bleibt abzuwarten, ob die jüngste Kurserholung nach dieser Unterbrechung fortgesetzt werden kann.
Niedrigere Kerosinpreise im neuen Jahr sollen der Lufthansa helfen, wieder mehr Gewinn erzielt werden kann. Hinzu kommt, dass die Integration der Air Berlin-Reste langsam abgeschlossen sein dürfte. Entsprechende Sonderbelastungen sollten also in jedem Fall deutlich geringer ausfallen als im Vorjahr.










