Konservative Anleger suchen angesichts des Niedrigzinsumfeldes und zunehmend schwankender Aktienmärkte eine Kombination aus Werterhalt und kalkulierbarer Ertragschance - hier können Express-Zertifikate ihre Stärken ausspielen.
Die anhaltende Phase der Null- und Negativzinsen wurde durch die jüngsten Entscheidungen der Europäischen Zentralbank weiter zementiert. Nach Aussage des scheidenden Notenbankpräsidenten Mario Draghi sei eine „sehr expansive Geldpolitik“ wegen umfangreicher Risiken für die Konjunktur weiterhin notwendig.
Deutsche Sparer leiden weiterhin unter den niedrigen Zinsen. Laut Einschätzung vieler Anleger dürfte sich an dieser Situation mittel- bis langfristig kaum etwas ändern. Eine DDV-Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass Anleger mehrheitlich erst 2025 oder später mit einer Anhebung der Leitzinsen rechnen.
Während Aktien Anlegern starke Renditeaussichten versprechen, gelten sie eher als riskante Anlagen. Viele halten eine Investition in Zertifikate sogar für besonders risikoreich. Ein Trugschluss. Für die meisten Zertifikate-Kategorien ist das Gegenteil richtig.
Im Februar setzte sich das Wachstum des deutschen Zertifikatemarkts mit zunehmender Dynamik fort. Bei den beliebtesten Produkte gab es (k)eine Überraschung...
Knapp zwei Drittel der Anleger in Strukturierten Wertpapieren setzen in der gegenwärtigen Marktphase auf Anlageprodukte ohne 100-prozentigen Kapitalschutz. Trotz der bewegten Kapitalmärkte plädieren lediglich 26 Prozent der Privatanleger für Kapitalschutz-Zertifikate. Dies sind Ergebnisse der DDV-Trend-Umfrage September.
Für mehr als 61 der Privatanleger in Deutschland sind die zu erwartenden Renditen das ausschlaggebende Kriterium beim Kauf eines Zertifikats. Das ist ein der Kernaussagen der DDV-Trend-Umfrage im Oktober.
Deutschlands Privatanleger stellen sich mittel- bis langfristig auf ein Andauern der Niedrigzinsphase ein und erwarten eine Anhebung der Leitzinsen mehrheitlich erst im Jahr 2025 oder später. Je länger die gegenwärtige Phase anhält, so schwerwiegender sind die Konsequenzen; gerade für Sparer und Privatanleger. Daher ist es wichtig, dosiert auch etwas risikoreichere Anlagen ins Depot zu nehmen.
Nach dem kräftigen Wachstum im November blieb das Investitionsvolumen am deutschen Zertifikatemarkt zum Jahresschluss 2020 nahezu stabil.
Auch im Corona-Jahr 2020 gab es Konstellationen, in denen Discount-Zertifikate ihre Stärken ausspielen konnten. Eine neue DDV-Studie zeigt es auf.
Das Investitionsvolumen am deutschen Zertifikatemarkt präsentierte sich im Juli mit einem kleinen Anstieg um 9,6 Mio. Euro zum Vormonat nahezu unverändert. Hierbei verschob sich das Größenverhältnis von Anlagezertifikaten zu Hebelprodukten ein wenig zugunsten der Hebelprodukte, die isoliert betrachtet deutlich zulegten.
Erwartete Renditen und Kosten sind zwei Seiten einer Medaille. Studien, wie jüngst eine ESMA-Untersuchung, legen nahe, dass Gebühren und Kosten ein gutes Stück der Wertentwicklung von Finanzprodukten auffressen. Was bleibt am Ende wirklich von der Performance abzüglich des Kostenblocks übrig? Sind Wertpapiere ihr Geld wert? Wie werthaltig ist ein Investment?
Mehr als 63 Prozent der Käufer von strukturierten Wertpapieren in Deutschland geben an, einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont zu verfolgen: Insgesamt mehr als ein Drittel bevorzugt sogar eine Haltedauer von mehreren Jahren und setzt Zertifikate somit zum nachhaltigen Vermögensaufbau ein.
Der deutsche Zertifikatemarkt ist mit Wachstum ins Jahr 2021 gestartet. Im kurzfristigen Vormonatsvergleich erhöhte sich das Investitionsvolumen um 648,1 Mio. Euro. Eine Steigerung um 1,0 Prozent.
Discount-Zertifikate bieten nicht nur einen Preisnachlass auf Aktien. In turbulenten Börsenzeiten bringen sie auch Stabilität ins Depot.











