Viele von uns Normalos werden es nicht gewusst haben, aber der 8. September ist für Trekkies ein Feiertag. Am 8. September 1966 lief die erste Folge der „Star Trek“-Originalserie. Auch Börsianer sind an der Erfolgsgeschichte beteiligt.
Vor nicht ganz einem Jahr musste ProSiebenSat.1 Media den Platz im DAX für Covestro räumen. Der Abstieg in die "Zweite Liga" hat den Papieren nicht wirklich gutgetan...
ProSiebenSat.1 muss weiterhin mit rückläufigen Werbeeinnahmen leben, allerdings sorgen die Investitionen in das digitale Geschäft für Chancen in der Zukunft. So nahmen Anleger die jüngsten Quartalsergebnisse des Medienkonzerns positiv auf. Zudem ist die ProSiebenSat.1-Aktie günstig bewertet. Auch aus Sicht der Point & Figure Charttechnik ist das MDAX-Papier derzeit kaufenswert.
Der Welttag des Fernsehens soll die Relevanz des Mediums für gesellschaftliche Themen wie Sicherheit, wirtschaftliche und soziale Entwicklung verdeutlichen.
Der Aktienkurs von ProSiebenSat.1 (WKN: PSM777 / ISIN: DE000PSM7770) kennt seit geraumer Zeit nur einen Weg: nach unten. Inzwischen wurde der niedrigste Stand seit 2013 errreicht - ist die Aktie nun endlich günstig?
Die erwartet schwachen Daten für 2018 legte ProSiebenSat1 vor. Der Medienkonzern meldete einen Umsatzrückgang um rund 2 Prozent auf 4 Mrd. Euro. Beim operativen Ergebnis (Ebitda) ging es etwa 4 Prozent auf rund 1 Mrd. Euro. Schwache Werbeerlöse belasteten weiterhin. Zudem wurden das Video-on-Demand-Portal Maxdome und der Online-Fitness-Anbieter 7NXT nicht mehr mitbilanziert.
Anleger hatten zuletzt nicht viel Freude mit der ProSiebenSat.1-Aktie. Dies soll sich ändern, auch dank eines neuen Großaktionärs und einer vertieften Kooperation in der europäischen Medienbranche.
Am 28. Februar 1991 begann der Fernsehsender Premiere als erstes deutsches Bezahlfernsehen mit der Sendungsausstrahlung.
ProSiebenSat.1 hatte zuletzt mit Problemen im klassischen Fernsehgeschäft zu kämpfen. Die neue Internetkonkurrenz setzt dem Medienkonzern ganz schön zu. Allerdings verstärkt ProSiebenSat.1 seine Bemühungen, das Digitalgeschäft auszubauen. Möglicherweise nur ein Grund, warum die ProSiebenSat.1-Aktie laut DDV ein sehr beliebter Basiswert bei den Zertifikateanlegern in Deutschland ist.
ProSiebenSat.1 hat noch einen sehr weiten Weg vor sich, um die Schwächen im traditionellen TV-Werbegeschäft abzufedern. Zumal der Erfolg für den Medienkonzern bei der geplanten Transformation alles andere als gewiss ist.
Schon im Mai hatte die italienische Mediaset, die Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi kontrolliert 9,6 Prozent der Aktien an ProSiebenSat1 erworben und dafür rund 330 Millionen Euro ausgegeben. Am Dienstag dieser Woche folgte nun der zweite Streich: Über eine spanische Tochtergesellschaft erwarb der Medienkonzern weitere 5,5 Prozent, womit sich der Anteil nun auf 15,1 Prozent summiert.








