Wenn weniger geflogen wird, dann gehen auch bei Fraport die Umsätze zurück. Denn weiterhin verdient der Flughafenbetreiber mit den Starts, den Ladungen und den Stehzeiten der Flieger das meiste Geld.
Der Betrieb von Flughäfen ist oft ein einträgliches Geschäft. Das gilt besonders dann, wenn man ein Luftverkehrszentrum wie den Flughafen in Frankfurt am Main sein Eigen nennt. Die Fraport AG (WKN 577330) konnte im ersten Quartal einen deutlichen Anstieg des Konzernumsatzes um 10,8 Prozent auf 575,9 Mio. Euro verzeichnen. Fraport-Anleger können aus Sicht der Point & Figure Charttechnik ebenfalls positiv in die Zukunft blicken.
Vor allem die junge Generation hat sich derzeit den Schutz des Klimas auf die Fahnen geschrieben. Wer noch ins Flugzeug steigt, ist nach Ansicht vieler Klimaschützer ein Klimasünder. Trotzdem nimmt der weltweite Flugverkehr kontinuierlich zu, von auch Fraport profitiert.
Nicht nur die Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) freut sich derzeit an den vielen Gästen, die ihre Dienstleistungen in Anspruch nehmen, sondern auch Fraport (WKN: 577330 / ISIN: DE0005773303). Denn der Flughafenbetreiber meldete hervorragende Verkehrszahlen. Dies zeigt, dass in wirtschaftlich guten und stabilen Zeiten auch viel geflogen wird.
Beim Flughafenbetreiber Fraport (WKN 577330) tut sich was. Die Kursgewinne der letzten Wochen wurden mit einer Übernahme fundamental untermauert. Der im MDAX notierte Flughafenbetreiber hat heute mit einem von der slowenischen Staatsholding Slovenian Sovereign Holding geführten Verkäuferkonsortium eine Einigung über den Kauf des Flughafens Ljubljana erzielt. Die Aktie nähert sich nunmehr dem GD200, was bald in ein Kaufsignal münden könnte.
Im Januar war die Welt bei der Fraport-Aktie noch in allerbester Ordnung. Der Titel markierte bei 97,26 Euro sein All-Time-High. Seit dieser Zeit geht es aber wie an der Schnur gezogen nach unten - bis auf das aktuelle Zwischentief bei 63,22 Euro.
Die Fraport-Aktie (WKN: 577330 / ISIN: DE0005773303) stieg jüngst getreu dem Motto "immer höher, immer weiter" auf das höchste Niveau seit 2007. Zudem nahm der Titel auch das Rekordhoch aus 2006 ins Visier. Aber Höhenluft kann dünn sein...