Kurz bevor es für Borussia Dortmund (WKN 549309) in der Europa League zu einem emotionalen Duell mit dem FC Liverpool und Kult-Trainer Jürgen Klopp kommt, hat der einzige börsennotierte Verein Deutschlands bereits ein wichtiges Saisonziel eingetütet.
Am Donnerstagabend hatte Borussia Dortmund (WKN 549309) noch in einem verrückten Qualifikationsspiel für die Europa League einen 0:3 Rückstand in einen 4:3 Sieg verwandelt. Ganz so turbulent ging es nun bei der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftsergebnisse nicht zu. Allerdings heißt das noch lange nicht, dass Anleger nicht auch die vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2014/15 aufmerksam studiert haben.
Borussia Dortmund (WKN:Â 549309Â / ISIN: DE0005493092) sorgte zuletzt nicht nur auf dem Fußballplatz für Furore, sondern auch am Aktienmarkt. Allerdings könnte sich die Begeisterung auch schnell wieder legen.
Nachdem die Aktie von Borussia Dortmund (WKN: 549309 / ISIN: DE0005493092) bis Ende September einen steilen Aufstieg hinlegen konnte, bewegte sich das SDAX-Papier in den vergangenen Wochen in einer engen Spanne lediglich seitwärts. So langsam könnte der Knoten jedoch platzen.
Erst die Schalke-Anleihe und nun der Börsengang des laut US-Magazins "Forbes" wertvollsten Sportvereins der Welt. Die Rede ist vom englischen Serienmeister Manchester United (ManU), der nach der Übernahme im Jahr 2005 durch den US-Investor Malcolm Glazer wieder das Börsenparkett betritt. Allerdings dürften wir damit wohl kaum den Beginn einer Zeit erlebt haben, in der die Fußballvereine die unternehmerischen Tätigkeiten und dauerhaft profitable Geschäfte in den Vordergrund rücken.
Nun rollt der Ball ja schon ein paar Tage in Russland. Und bis dato tun sich viele Favoriten inklusive 'Der Mannschaft' noch ziemlich schwer. Zumindest als Ausstatter ist Deutschland aber schon einmal Weltmeister.
Zunächst konnte Borussia Dortmund (WKN 549309) unter der Woche einen überzeugenden Sieg im Hinspiel der Europa League Zwischenrunde gegen der portugiesischen Spitzenklub FC Porto feiern. Am Wochenende folgte in der Bundesliga ein wichtiger Sieg bei Bayer Leverkusen. Und auch sonst läuft's derzeit beim BVB.
Das schwächelnde Golfgeschäft macht Europas größtem Sportartikelhersteller adidas (WKN A1EWWW) auch weiterhin zu schaffen. Abgesehen davon konnten sich die Herzogenauracher im zweiten Geschäftsquartal 2015 über gute Geschäfte bei der Kernmarke adidas und Reebok freuen. Richtig stark bemerkbar machte sich zuletzt jedoch die Euro-Schwäche. Sie bescherte dem DAX-Unternehmen über den Markterwartungen liegende Ergebnisse.
Noch immer schwächelt die Golfsparte TaylorMade bei adidas (WKN A1EWWW). Dafür lief es bei Europas größtem Sportartikelhersteller in den anderen Bereichen zuletzt richtig gut. adidas lieferte überraschend gute Zahlen für´s dritte Quartal ab und zeigte sich für das Gesamtjahr optimistischer. Der Aktie bescherte dies mit deutlichem Abstand die Spitzenposition im DAX.
Adidas (WKN A1EWWW) kämpft mit dem starken Euro, während es der große Konkurrent Nike (WKN 866993) mit dem starken US-Dollar zu tun hat. Beiden Unternehmen machen die schwachen Schwellenländerwährungen zu schaffen. Obwohl der weltgrößte Sportartikelhersteller ein starkes drittes Quartal 2013/14 (Dezember bis Februar) auf das Parkett legen konnte und auch mit den Bestellungen überzeugte, reagierten die Anleger negativ auf die Ankündigung, dass sich die Wechselkurse im kommenden Geschäftsjahr negativ bei Umsatz und Gewinn bemerkbar machen werden.
In der kommenden Woche findet die „Brexit“-Abstimmung statt. In dieser Woche dreht sich jedoch alles erst einmal noch um die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Mit den neusten Zahlen von Gerry Weber und einigen Hauptversammlungen erreichen uns außerdem viele interessante Unternehmensnachrichten.
Die Welt der Sportartikelhersteller wird nach wie vor von der US-Ikone Nike (WKN 866993) dominiert. Doch auch der deutsche Konkurrent adidas (WKN A1EWWW) hat sich noch lange nicht geschlagen gegeben. Das gilt auch für die Aktien.
Rechtzeitig vor der Fußball-WM in Russland hat sich die Aktie von Borussia Dortmund gefangen und sogar eine Erholungsrallye gestartet. Dank eines neuen Trainers und der Champions-League-Qualifikation soll es so positiv weitergehen. Zumal der BVB auch sonst viel zu bieten hat.
Als Börsianer können einem bei der adidas-Aktie (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0) nur die Freudentränen kommen. Die Performance ist außergewöhnlich. Seit 2015 ein Plus von rund 220 Prozent und in diesem Jahr immerhin fast 100 Prozent. Bleibt die Frage wie lange der Lauf so weiter gehen kann.
Mit der jüngsten Prognoseanhebung steigen die Erwartungen an den Sportartikler Adidas. Eine Aktienanleihe von UniCredit onemarkets könnte für risikoaverse Anleger eine gute Alternative sein.









