Die Anleger am deutschen Aktienmarkt trauen der Euphorie in Asien nicht so recht.
China ist offenbar bereit, den USA begrenzt Zusagen wie den Kauf von Soja zu machen, wenn US-Präsident Trump im Gegensatz keine neuen Strafzölle erhebt. Der Teufel steckt hier aber im Detail.
An fehlenden Hotelkapazitäten in Washington dürfte es wohl kaum liegen, dass die Chinesen schon vor Antritt ihrer Reise in die USA diese um einen Tag verkürzen. Für die anstehenden Gespräche kann das jedenfalls nichts Gutes bedeuten. Das sah man heute auch in Frankfurt so, der Deutsche Aktienindex legte den Rückwärtsgang ein und fiel wieder zurück unter die Marke von 12.000 Punkten.
Die Zinsangst hält die Märkte in Atem und Aktien bekommen jetzt echte Konkurrenz durch festverzinsliche Wertpapiere.
Nach einem bereits sehr schwachen Kursverlauf im Jahr 2018 gerieten die DAX-Notierungen zuletzt noch stärker unter Druck. Doch damit könnte sich auch eine Kaufgelegenheit aufgetan haben. Zumal die Marktrisiken inzwischen eingepreist sein könnten.
Der Deutsche Aktienindex wurde heute zur Abwechslung mal wieder von den Hoffnungen auf eine Annäherung im Handelsstreit zwischen China und den USA getrieben.
Am Donnerstagvormittag kann der DAX deutliche Kurszuwächse verbuchen. Allerdings wäre zu früh von einer Gegenbewegung zu sprechen, nachdem die Kurse zuvor deutlich eingebrochen waren und der weltweite Handelsstreit an Intensität zunimmt.
Aktuell interpretieren die Investoren dies- und jenseits des Atlantiks die Lage an den Börsen ganz unterschiedlich. Am deutschen Aktienmarkt sieht man die Gefahr einer harten Landung der chinesischen Volkswirtschaft.
Die zwei Kammern des amerikanischen Kongresses werden heute neu gewählt. Es ist dabei nicht ausgeschlossen, dass die Demokraten zwar die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewinnen, aber im Senat die Republikaner die Oberhand behalten.
Bisher war der Dezember alles andere als erbaulich. Die Belastungen wie Handelskonflikt Brexit-Italien und die lodernden Konjunktur-Ängste forderten ihren Tribut. In der Zwischenzeit laufen Aktien dann gar nicht so schlecht.
Es ist wieder einmal ein Tag der Geldpolitik. Gleich drei Notenbanken beraten heute über die Zinsentwicklung, wobei die spannendste Entscheidung wohl in der Türkei erwartet werden dürfte.
Der Handel in Frankfurt bleibt nervös. Mit einem vorläufigen Handelsabkommen wird sich die Börse eher nicht abspeisen lassen. Das zeigt auch die magere Reaktion auf entsprechende Gerüchte zu Beginn dieser Woche.
Der Deutsche Aktienindex vollführt auf der Unterstützung bei 11.400 Punkten einen Tanz auf dem Vulkan.
Die Indizes an der Wall Street deuten nach der Einigung im Handelsstreit zwischen den USA, Kanada und Mexiko auf eine starke Eröffnung heute Nachmittag hin. Es ist ein Kompromiss in letzter Sekunde, bevor durch die Zwischenwahlen die Demokraten das Repräsentantenhaus gewinnen und Trump seiner Möglichkeit berauben könnten, "durchzuregieren".
EU und USA verhandeln nun darüber, Zölle, Handelsbarrieren und Subventionen umfänglich zu senken. Solange sind auch die amerikanischen Autozölle vom Tisch. Selbst wenn Trumps Metallzölle und die Gegenmaßnahmen der EU vorerst weiter gelten, bieten sich jetzt faszinierende Chancen für ein ordentliches Handelsabkommen.








