Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. der Freihandel und die Folgen der aktuellen Handelspolitik, die spanische Wirtschaft sowie die Illusion Gold. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf adidas, Steinhoff, Dialog Semiconductor, Evotec, General Electric, Microsoft.
Es kocht und brodelt am Devisenmarkt, weil der Kurs der türkischen Lira einbricht.
Der Deutsche Aktienindex setzt seinen Zick-Zack-Kurs unverändert fort. Die Grenzen der aktuellen Bewegung liegen nach oben bei 12.718 und nach unten bei 12.536 Punkten.
Der Start in den Börsenmonat September verläuft auf dem Frankfurter Parkett noch sehr ruhig, auch wegen des Feiertags in den USA. Es gab in der Vergangenheit aber auch schon an handelsfreien Tagen an der Wall Street hohe Schwankungen im Deutschen Aktienindex. Also Vorsicht ist angesagt.
Aktuell bauen diejenigen Investoren Aktienpositionen auf, die ihre Engagements wegen der Wahl in den USA zunächst verschoben hatten.
Die einen blicken mit Sorge auf die „Neue Seidenstraße“. Schließlich soll das Projekt den Einfluss Chinas in der Welt erhöhen. Andere sehen dagegen eher die riesigen Chancen, die die geplanten Investitionen in Billionenhöhe zur Verbesserung der Infrastruktur für den weltweiten Handel und für Investoren mit sich bringen.
Die übergeordnete Richtung im DAX bleibt bleibt abwärts gerichtet. Der Handelskrieg hält den Markt weiter in Atem. Jede Annäherung in diesem Konflikt könnte eine Erleichterungs-Rally zünden, jede weitere Eskalation neue Kursverluste.
Derzeit muss man am deutschen Aktienmarkt schon froh sein, wenn es nicht weiter nach unten geht.
Die Zeit für den Deutschen Aktienindex läuft aus technischer Sicht ab.
Der Deutsche Aktienindex hängt wie festgenagelt in der Mitte der Handelsspanne zwischen 12.717 und 12.535 Punkten. Ein Signal dafür, dass derzeit am liebsten gar nichts entschieden werden soll. Fällt eine der beiden Grenzen, dürfte die nächste Richtung bestimmt werden, bis dahin droht weiter eine impulsarme Sommerzeit.
Sell the Rally! Wahrscheinlich wird uns dieses Thema bzw. diese Herangehensweise noch längere Zeit begleiten. Dies ist typisch für einen Bärenmarkt und gilt über fast alle Zeitebenen.
So ein Reversal wie gestern haben wir dieses Jahr im Deutschen Aktienindex schon ein paar Mal genau an dieser Stelle gesehen. Dass die Kurse gestern gestiegen sind, muss also erstmal nichts heißen.
Auch wenn eine Gegenbewegung im DAX aus technischer Sicht fällig wäre, bleibt diese aus. Grund dafür ist unter anderem die Verschärfung des Tons im chinesisch-amerikanischen Handelsstreit. Nun auch von chinesischer Seite.
Zahlreiche Faktoren haben gestern Aktien durcheinander gewirbelt wie Hurrikan "Michael" den Golf von Mexiko.
Wenn es etwas Positives zum Start des deutschen Aktienmarktes ins neue Börsenjahr zu sagen gibt, dann dass der Markt gestern seine Verluste im Tagesverlauf wieder wettmachen und den ersten Handelstag im Plus beenden konnte.









