Beteiligungsgesellschaft sind im Allgemeinen Unternehmen, die sich darauf spezialisiert haben, mit Beteiligungen an anderen Unternehmen Geld zu verdienen. Frei nach dem Motto „kaufe dich ein und bringe Rendite herein“. Mit einem Heuschrecken-da-sein hat es nichts zu tun. Gerade deutsche Beteiligungsgesellschaften sind darauf aus, Beteiligungen an anderen, eigenständigen und unterschiedlichen Branchen angehörenden Unternehmen zu erwerben, zu halten und zu veräußern. Aber nicht das Unternehmen auszunehmen - zumal gewöhnlich wird hierbei nicht eine Mehrheits-, sondern eine gewinnorientierte Minderheitsbeteiligung an den ausgewählten Unternehmen angestrebt wird.
Vor einem Jahr gab ich zu den Beteiligungsgesellschaften als „Die Perlentaucher des deutschen Mittelstands“ meine Einschätzungen ab und es ist Zeit für ein Resümee.
2018 war ein schwieriges Jahr für die Indus Holding, welches auch noch maßgebliche Veränderungen brachte. Schon im Frühjahr meldete die Beteiligungsgesellschaft den Abgang des Vorstandsvorsitzenden Jürgen Abromeit, der in den vergangenen Jahren das Gesicht des Unternehmens war. Daher rutschte die Aktie das erste Mal ab.
Als wir im Mai über die Indus Holding berichteten, hatte die Beteiligungsgesellschaft die Daten zum ersten Quartal veröffentlicht und die Hauptversammlung vor sich. Die Aktie bewegte sich im Bereich um 44 Euro. Heute ist der Titel schon für rund 37 Euro erhältlich, was nicht nur am Dividenden-Abschlag von 1,50 Euro pro Aktie liegt. Sondern auch an neuen Nachrichten aus dem Unternehmen.
Lange kannte Indus nur den Weg nach oben. Dies lag auch an der boomenden Konjunktur. Dann begann sich die Krise der Automobilindustrie auszuwirken.
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Über Indus Holding (WKN: 620010 / ISIN: DE0006200108) habe ich schon ewig nicht mehr berichtet. Der letzte Artikel war Anfang 2013 und betraf die Zahlen des Geschäftsjahres 2012.
Der Start in das Jahr 2013 fiel für die Beteiligungsgesellschaft INDUS (WKN 620010) nicht gerade berauschend aus. Allerdings konnte das Unternehmen aus Bergisch Gladbach, das sich auf Industriebeteiligungen spezialisiert hat, zuletzt mehr Schwung an den Tag legen, so dass nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres, Zuwächse bei Umsatz und dem Ergebnis zu Buche standen. Angesichts einer für 2014 erhofften Konjunkturerholung, könnte die Wachstumsdynamik sogar noch gesteigert und damit der Kurs der im SDAX gelisteten INDUS-Aktie weiter beflügelt werden.
Nach einem durchwachsenen Geschäftsjahr 2012 musste die Beteiligungsgesellschaft INDUS (WKN 620010) zum Jahresauftakt 2013 mit einer Stagnation bei Umsatz und Ergebnis fertig werden. Trotzdem blieb das Management bei seinem positiven Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Allerdings formulierte das Unternehmen eher verhaltene Ziele, so dass das Erreichen selbiger kein großes Kunststück darstellen dürfte.
Das Jahr 2011 war für die Beteiligungsgesellschaft INDUS (WKN 620010) ein Rekordjahr. Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes, war es allerdings bereits abzusehen, dass dieser Erfolg 2012 nicht so ohne weiteres wiederholt werden könnte. Doch trotz der schwächelnden Konjunktur konnte das im SDAX notiere Unternehmen im ersten Halbjahr aufgrund seines ausgewogenen Portfolios ordentliche Geschäftszahlen präsentieren.
Unter der Abkühlung der Weltwirtschaft litten auch Beteiligungsunternehmen. Einige davon überstanden die Krise jedoch dank solider Bilanzen sehr gut. Deren...
Die Aktie der Indus Holding (WKN: 620010 / ISIN: DE0006200108) befindet sich weiter im Höhenflug. Der Umsatz hatte im Jahr 2016 sogar noch oberhalb des von Konzernchef Abromeit zuletzt genannten Korridors gelegen.
In unserer Interview-Reihe “Die Börsenblogger nachgefragt†geben wir Unternehmen die Möglichkeit, sich kurz und knapp zu präsentieren. Heute richtet sich der Blick auf die im SDAX notierte Beteiligungsgesellschaft INDUS (WKN 620010). Als Gesprächspartner stand uns Jürgen Abromeit, Vorstandsvorsitzender der INDUS Holding AG, Rede und Antwort.
Beteiligungsgesellschaften wie Indus Holding (WKN: 620010 / ISIN: DE0006200108) leiden an der Börse unter einem Malus. Dennoch muss das nicht gerechtfertigt sein, denn bei Indus laufen die Geschäfte seit Jahren sehr gut. So darf der Anleger davon ausgehen, dass auch 2016 ein Rekordjahr war.
Als klassische Beteiligungsgesellschaft, die bei 45 Unternehmen engagiert ist, sind Probleme irgendwo im Holding-Universums praktisch vorprogrammiert. Bei der Indus Holding trifft dies vor allem auf zwei Gesellschaften aus dem Segment Fahrzeugtechnik zu.





