Wer hätte es gedacht: Bei den Banken spielt derzeit die Börsenmusik. Und es gibt sogar handfeste Gründe, warum dieser Sektor plötzlich in den Fokus rückt: Zunächst sind dies Fusionsfantasien.
Während sich die US-Banken gegenseitig mit Milliardengewinnen übertrumpfen, herrscht in Frankfurt eher Endzeitstimmung. Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) sucht noch immer nach dem passenden Geschäftsmodell, das ein paar Jahre trägt. Derweil steht das Tafelsilber zum Verkauf.
Egal ob man zur Deutschen Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) oder zur Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) schaut: Die Gerüchteküche brodelt. Anders gesagt: Es steht Spitz auf Knopf in der deutschen Bankenwelt.
Jetzt ist es amtlich: Die Commerzbank hat am mitgeteilt, dass ihre Umbaupläne zu einem Stellenabbau von rund 9.600 Arbeitsplätzen (Vollzeitkräften) führen werden.
Die Commerzbank (WKN CBK100) selbst zeigte sich mit dem Erreichten im ersten Quartal angesichts eines schwierigen Marktumfelds zufrieden. Investoren waren da anderer Meinung. Sie schickten die Commerzbank-Aktie am Dienstagvormittag deutlich in die Verlustzone.
Gleich zu Beginn der neuen Handelswoche geht es für die einstigen Vorzeigeinstitute Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) und die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) rund. Allerdings tragen auch die neuesten Nachrichten nicht dazu bei, die Unsicherheiten rund um die beiden Bankenwerte endgültig aus der Welt zu schaffen.
Nach den starken US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag setzte der DAX seine Erholungsrallye zu Beginn der neuen Woche fort. Dabei profitierten insbesondere die zuletzt viel gescholtenen Finanzwerte von der guten Börsenstimmung.
Als hätten die europäischen Banken nicht schon genug Probleme, müssen sie sich nun auch noch mit dem Thema „Brexit“ beschäftigen. Wenigstens konnte die Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) nun einen Schritt in die richtige Richtung machen.
Zwischendurch schien es so, als könnte die Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) die Finanzkrise hinter sich lassen. Dank der verbesserten Gewinnsituation können sich Anteilseigner sogar wieder über Dividenden freuen. Allerdings scheinen sich die Probleme nun erneut aufzutürmen.
Nachdem die Commerzbank (WKN CBK100) im Geschäftsjahr 2015 erstmals seit vielen Jahren unter dem Strich wieder mehr als 1 Mrd. Euro verdienen konnte, fiel der Jahresauftakt 2016 angesichts eines Gewinnrückgangs um 52 Prozent alles andere als berauschend aus. Doch jetzt konnte das Institut wieder für deutlich bessere Schlagzeilen sorgen.
Das erinnert an die Deutsche Bank - die neulich durch den Verkauf von Beteiligungen „Cash“ generiert hat. Ähnlich nun die Commerzbank - denn die hat vor kurzem sogar gewissermaßen das Silberbesteck verkauft. Konkret:
Mit Spannung wurden an den europäischen Kapitalmärkten die Ergebnisse des Bankenstresstests erwartet, den die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) und die Europäische Zentralbank (EZB) bei 51 EU-Banken durchgeführt haben. Die Erleichterung nach der Veröffentlichung der Ergebnisse währte nur kurz. Es kam zu neuen Kursstürzen im Sektor.
Solche Performance-Zahlen haben die Commerzbank-Aktionäre lange nicht mehr gesehen: Die 4-Wochen-Performance der Aktie liegt derzeit im Bereich von +25%! Die Frage ist nur, wieviel ist davon „hausgemacht“ und wieviel ist schlicht und einfach der Tatsache zu verdanken, dass in der jüngsten Zeit Bankaktien generell stark gestiegen sind.
Die Commerzbank (WKN CBK100) musste im Auftaktquartal 2016 einen deutlichen Gewinnrückgang im Vorjahresvergleich einfahren. Trotz der heftigen Marktreaktionen, konnte das Institut auch mit einigen kleineren Erfolgen aufwarten.
In den vergangenen Tagen haben sich die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) und die Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) abgewechselt. Mal stand das eine Institut im Anlegerfokus, mal das andere. Dabei hatten sie in der Regel nichts Gutes zu berichten. Am Donnerstag war wieder einmal die Commerzbank an der Reihe.








