Am Dienstag herrscht unter DAX-Anlegern gespanntes Warten darauf, was tatsächlich passiert, wenn ein Ultimatum von US-Präsident Trump an den Iran abläuft.
Nachdem die US-Börsen gestern ein starkes Intraday-Reversal hingelegt hatten, kann auch der DAX profitieren, obwohl das Zollthema weiterhin verunsichert.
Bis zuletzt scheinen viele Marktteilnehmer nicht geglaubt zu haben, dass Donald Trump seine Drohungen wahr machen würde. Nun ist der Schock groß.
Der DAX legt den Rückwärtsgang ein, während Donald Trump von einem Kriegsende in zwei bis drei Wochen spricht, jedoch auch von weiteren heftigen Angriffen.
Während nun die Stahl- und Aluminium-Zölle in den USA gelten, will die EU reagieren. So eskaliert der Handelskonflikt weiter und belastet die Marktstimmung.
Schwache Vorgaben aus den USA belasten zur Wochenmitte die Stimmung im DAX. An der Wall Street spielen Inflationssorgen und höhere Zinsen eine wichtige Rolle.
Bereits gestern hatte der DAX von der Stärke der Wall Street und den Hoffnungen auf einen Frieden im Nahen Osten profitiert. Auch Tech feierte ein Comeback.
Nach dem gestrigen Kurssturz unternimmt der DAX am Dienstag einen neuen Stabilisierungsversuch. Dank Donald Trump ist dies kein leichtes Unterfangen.
Der DAX präsentiert sich wenig bewegt, was nach dem turbulenten Wochenstart positiv gesehen werden kann. Bestimmt wird die Lage von dem Zoll-Durcheinander.