Der Euro ist im Vergleich zum US Dollar so stark wie seit August nicht mehr. Daran ist jedoch viel mehr die Schwäche des Dollars Schuld als die Stärke des Euros. Das US-BIP fiel nämlich im ersten Quartal recht schwach aus und Anleger ziehen sich aus den US-Märkten zurück was die Währungsseite angeht.
Von den deutschen Automobilherstellern befand sich zuletzt vor allem Daimler auf der Überholspur. Dank starker Absätze bei der Pkw-Tochter Mercedes-Benz sind die Schwaben sogar gerade dabei, BMW als weltweite Nummer eins im Premiumsegment abzulösen. Die starken Absätze sorgten zudem für gute Ergebnisse im September-Quartal, allerdings nicht auf breiter Front.
Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) und die anderen deutschen Autowerte scheinen ihr zwischenzeitliches Tief überwunden zu haben. Dabei ist die Volkswagen-Aktie für das Jahr 2017 sogar deutlich im Plus. Zu euphorisch sollten Anleger trotzdem nicht sein. Selbst wenn man die direkten Folgen des „Abgas-Skandals“ ausblendet, müssen sich die Wolfsburger noch sehr vielen Herausforderungen stellen.
Alibaba steht derzeit nicht im Mittelpunkt des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits. Diese Ehre gebührt einem anderen chinesischen Unternehmen. Allerdings kann sich auch Alibaba den negativen Auswirkungen der Handelsstreitigkeiten nicht für immer entziehen.
Seit einiger Zeit bewegt sich der Goldpreis in einem Zickzackkurs lediglich seitwärts. Dies führte dazu, dass auch die Barrick-Gold-Aktie (WKN: 870450 / ISIN: CA0679011084) kaum vom Fleck kam. Die Aussicht auf eine geldpolitische Straffung in der Eurozone und der Ausgang des jüngsten Gipfeltreffens von Notenbankern und anderen wichtigen Wirtschaftswissenschaftlern in Jackson Hole dürften jedoch Anleger, die es mit Minenwerten halten, und Gold-Fans positiv gestimmt haben.
In Zeiten von „Dieselgate“ und einer schwächelnden Konjunktur ist es nicht gerade leicht für die deutsche Autobranche. Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) lässt sich jedoch auch durch ein wenig Gegenwind nicht von seinem Kurs abbringen.
Bei Alibaba (WKN: A117ME / ISIN: US01609W1027) stellt man sich auf eine Zeit nach Chef und Gründer Jack Ma ein. Auch wenn die Übergangszeit sehr großzügig bemessen ist, heißt dies noch lange nicht, dass für den chinesischen E-Commerce-Riesen in Zukunft alles reibungslos laufen wird.
Nach einem ersten Schock und den infolge der „Brexit“-Entscheidung erlittenen Kursverlusten, konnte sich der DAX wieder stabilisieren. Dies zeigt, dass Investoren trotz der negativen Auswirkungen des Referendums übertrieben reagiert haben dürften.
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