Die Gegenreaktion zum Ende der Woche hat gezeigt, dass es immer wieder auch Chancen in einem Bärenmarktumfeld gibt. Bleibt nun noch abzuwarten, ob das Ende der Baisse schon erreicht ist oder nicht. Man sollte sich von der Zwischenerholung nicht übertölpeln lassen. Charttechnisch stehen die Signale noch immer auf Rot.
Am Freitag beginnt der in vielen Jahren "kritische" Börsenmonat Mai. Mit Blick auf 2020 könnte man sich allerdings zurücklehnen, denn bisher war das gesamte Jahr kritisch. Ob sich das im Mai ändern wird? Man darf skeptisch sein. Von daher dürfte das Sprichwort in diesem Jahr sicher eine gute Entscheidung sein.
Wenn Saudi-Arabien als weltgrößter Ölproduzent gegen die hohen Ölpreise vorgeht, steht eins fest: Die Lage ist ernst. Und wie ernst die Lage ist, können wir jeden Tag bei der Fahrt an die Tankstelle beobachten. In diesen Tagen kletterte der Preis für einen Liter Super-Benzin auf über 1,70 Euro. Das ist eine direkte Folge des sehr hohen Ölpreises von mehr als 120 Dollar.
Wir leben in besonderen Zeiten. Eigentlich wollten wir den folgenden Satz nie lesen: Ein neuartiges Virus hat nicht nur die Börsen voll im Griff, sondern verändert auch unser gesamtes Alltagsleben. Doch das Coronavirus Sars-CoV-2 zeigt uns auf eindrückliche Art und Weise die Grenzen auf. Dennoch sollten wir mit Optimismus in die Zukunft schauen.
Das Coronavirus hat nicht nur die Finanzmärkte fest im Griff. Die aufziehende Pandemie führt den westlichen Gesellschaften vor Augen, wie anfällig ein Gemeinwesen trotz aller technischen Möglichkeiten immer noch ist. Diese Ungewissheit äußert sich u.a. in Hamsterkäufen in Supermärkten und anderen panischen Reaktionen. Auch an der Börse. Es agieren eben nun mal Menschen.
Es kann durchaus etwas „vorwurfsvoll“ festgestellt werden: die Deutschen sind Aktienmuffel und besonders die Generation „Babyboomer“ zeigt sich als aktienscheu. Aber warum ist das eigentlich so? Zum Artikel "Warum die Babyboomer die verlorene Aktien-Generation sind" einige Gedanken...
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