Über die Deutschen und ihre Art Geld anzulegen haben wir an dieser Stelle schon öfter geschrieben. Aber lange Zeit hat keine Studie mehr die Hintergründe davon so schön beleucht, wie diese aktuelle Veröffentlichung. Kurz gesagt: Die German Angst ist und bleibt ein gewaltiges Problem - aber man kann sich Ängsten ja bekanntlich auch stellen!
Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. die Kommunikationspanne bei der EZB, die Korrektur bei Anleihen, Staatsgarantien für Banken, das Fed-Protokoll sowie die Aktienkultur. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf Deutsche Telekom, Deutsche Bank, Bilfinger, VTG, Nordex, Wüstenrot & Württembergische, Zurich Insurance, Raiffeisen, Apple.
Die erfreuliche Entwicklung an den Aktienmärkten setzte sich zuletzt nicht ohne Weiteres fort. Der deutsche Leitindex DAX konnte zwar den besten Jahresstart seiner Geschichte verbuchen und schickte sich sogar an, die 2011er-Jahreshochs über der Marke von 7.000 Punkten anzugreifen - doch der "Absturz" kam nun vor Ostern...
Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. Staatsausgaben ohne Steuern, Probleme am US-Häusermarkt, Japans Wirtschaft, die Schweizer Inflation, Künstliche Intelligenz beim Einkauf sowie die jüngste Marktkorrektur. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf Allianz, Deutsche Bank, Bilfinger, Grenke, Hornbach, Credit Suisse, Netflix, Barrick Gold, Baidu.
Ein kräftiger Tick nach unten an der Frankfurter Börse, Sorgen über das Wachstum in den USA, Überkapazitäten und Unsicherheit wegen hoher Unternehmensschulden und einem ausufernden grauen Finanzsektor in China - die vergangenen Tage verliefen für Anleger durchaus spannend. Ist es an der Zeit, sich temporär von Aktien zu verabschieden? Man liest doch immer häufiger über die bereits recht optimistischen Bewertungen an den Börsen.
Die Gegenreaktion zum Ende der Woche hat gezeigt, dass es immer wieder auch Chancen in einem Bärenmarktumfeld gibt. Bleibt nun noch abzuwarten, ob das Ende der Baisse schon erreicht ist oder nicht. Man sollte sich von der Zwischenerholung nicht übertölpeln lassen. Charttechnisch stehen die Signale noch immer auf Rot.
Die Kursverluste Ende Juli und Anfang August mögen den einen oder anderen verunsichert haben. Einen „Crash“ haben wir aber nicht gesehen. Vielmehr einfach nur eine ganz normale (Sommer-)Korrektur an den Börsen, nachdem wir im DAX neue historische Bestmarken gesehen hatten.
Wenn Saudi-Arabien als weltgrößter Ölproduzent gegen die hohen Ölpreise vorgeht, steht eins fest: Die Lage ist ernst. Und wie ernst die Lage ist, können wir jeden Tag bei der Fahrt an die Tankstelle beobachten. In diesen Tagen kletterte der Preis für einen Liter Super-Benzin auf über 1,70 Euro. Das ist eine direkte Folge des sehr hohen Ölpreises von mehr als 120 Dollar.
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