Während sich DAX-Anleger am Dienstag aufgrund eines Feiertages ausruhen können, blicken US-Investoren auf spannende Quartalsberichte. Vorbörslich werden unter anderem MasterCard (WKN: A0F602 / ISIN: US57636Q1040) und Kellogg (WKN: 853265 / ISIN: US4878361082) ihre neuesten Geschäftsergebnisse vorlegen. Nachbörslich folgt dann beispielsweise der 3D-Drucker-Hersteller 3D Systems (WKN: 888346 / ISIN: US88554D2053).
Während Investoren hierzulande in einigen Bundesländern einen freien Tag genießen dürfen, wird anderswo gehandelt. Auch die Berichtssaison geht weiter. Dabei dürften insbesondere die neuesten Zahlen des US-Pharmariesen Pfizer (WKN: 852009 / ISIN: US7170811035) von großem Interesse sein.
Die Berichtssaison in den USA geht am Dienstag mit spannenden Veröffentlichungen weiter. Vor Handelsbeginn werden u.a. der Telekomriese Sprint (WKN A1W1XE) sowie der US-Wettbewerber von K+S (WKN KSAG88), Mosaic (WKN A1JFWK), über das abgelaufene Quartal berichten. Am Abend stehen dann die Zahlen des E-Auto-Pioniers Tesla Motors (WKN A1CX3T) und des Spieleentwicklers Zynga (WKN A1JMFQ) auf der Agenda.
K+S (WKN KSAG88) kommt immer besser in Schwung, nachdem das Unternehmen zwischendurch unter den Turbulenzen am weltweiten Markt für Kalidüngemittel zu leiden hatte. Der neue Optimismus auf Unternehmensseite ging sogar so weit, dass die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2015 angehoben wurde. Allerdings dürfte es noch etwas zu früh sein, von einer endgültigen Trendwende zu sprechen.
Es ist nun schon mehr als ein Jahr her, dass der Düngemittelproduzent Uralkali das russisch-weißrussische Vertriebskartell BPC mit Belaruskali aufgekündigt und damit für große Turbulenzen an den Weltmärkten sowie beim Kasseler Konkurrenten K+S (WKN KSAG88) gesorgt hatte. Mit dem jüngsten Quartalsbericht des DAX-Konzerns und einer Prognoseanhebung scheint sich jedoch der Eindruck zu verfestigen, dass der Schock vom 30. Juli 2013 überwunden wurde. Trotzdem muss es sich noch herausstellen, wie nachhaltig die jüngste Erholung ist, da K+S immer noch mit niedrigeren Durchschnittspreisen in seiner Kalisparte im Vorjahresvergleich zu kämpfen hat.
Mit einem beeindruckenden Schlussspurt hat die K+S-Aktie (WKN: KSAG88 / ISIN: DE000KSAG888) die 2016er-Jahresperformance ein wenig freundlicher gestaltet, nachdem der MDAX-Wert zwischendurch deutliche Kursverluste zu verzeichnen hatte. Wesentlich besser soll es in 2017 laufen.
Auch in dieser Woche erwarten uns einige interessante US-Quartalszahlen. Am Dienstag berichten unter anderem der Düngemittelhersteller und K+S-Konkurrent Mosaic, der Pharmariese Pfizer und der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble.
Potash hat nun doch nachgegeben und die Übernahme des Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S (WKN KSAG88) abgeblasen. Zu groß war wohl der Widerstand aus Deutschland. Allerdings dürfte man auch angesichts einer Markteintrübung am Kalimarkt kalte Füße bekommen haben.
Nach einer bislang stark technologielastigen Berichtsswoche wird es am Donnerstag klassisch. Neben dem Ölgiganten ExxonMobil (WKN 852549) wird auch der Goldproduzent Goldcorp (WKN 890493) einen Einblick in die Bücher gewähren. Ebenfalls vor Börsenstart werden die beiden Wettbewerber von K+S (WKN KSAG88), Potash (WKN 878149) und Mosaic (WKN A1JFWK), über das abgelaufene Quartal berichten. Am Abend folgen mit dem Biotechkonzern Gilead Sciences (WKN 885823), der Business-Netzwerk LinkedIn (WKN A1H82D) und dem Kreditkartenanbieter Visa (WKN A0NC7B) weitere Highlights der US-Berichtssaison. Während bei Visa das Ergebnis stagnieren dürfte, werden bei Gilead und LinkedIn deutliche Gewinnzuwächse erwartet.
Die K+S-Aktie (WKN KSAG88) bleibt weiterhin in der ersten deutschen Börsenliga. Trotzdem ist der Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller damit noch nicht aus dem Gröbsten raus. Zwar hatten sich die Preise für Kalidüngemittel zuletzt ein wenig stabilisiert, während die Nachfrage erfreulich ausfiel, allerdings muss sich noch herausstellen, wie nachhaltig diese positive Entwicklung tatsächlich ist.
Nachdem das Jahr 2015 bei K+S (WKN: KSAG88 / ISIN: DE000KSAG888) im Zeichen der geplatzten Übernahme durch Potash (WKN: 878149 / ISIN: CA73755L1076) gestanden hatte, war 2016 nicht weniger interessant. Und auch 2017 dürfte der Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller für viel Aufsehen sorgen.
Seit dem 21. März ist K+S (WKN KSAG88) nun ein MDAX-Unternehmen. Der DAX-Abstieg hatte sich für den Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller seit geraumer Zeit angedeutet. Allerdings wurde dieses Szenario zuvor einige Male verhindert. Jetzt ist es doch passiert. Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 ersetzt K+S in der ersten deutschen Börsenliga. K+S dürfte wiederum an einer möglichst schnellen DAX-Rückkehr arbeiten.
Die K+S-Aktie (WKN KSAG88) hat ihr Tief aus dem Sommer 2013 längst überwunden, während die Markterholung bei Kalidüngemitteln, der schwache Euro oder die eingeleiteten Sparmaßnahmen auch in Zukunft für reichlich Kurspotenzial sorgen sollten.
Im Geschäftsjahr 2014 musste der Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S (WKN KSAG88) noch einen Umsatz- und Ergebnisrückgang ausweisen. Doch schon für 2015 hat das DAX-Unternehmen wieder steigende Erlöse und Gewinne in Aussicht gestellt, so dass die Turbulenzen, für die im Sommer 2013 das überraschende Ende des Kali-Vertriebskartells BPC gesorgt hatte, inzwischen überwunden sein könnten.
Es ist wieder einmal diese Zeit im Jahr, in der über Auf- und Abstieg in den verschiedenen deutschen Börsen-Indizes spekuliert werden darf. Für den Salz- und Düngemittelhersteller K+S (WKN KSAG88) entscheidet es sich am Mittwoch, ob er in der ersten Börsenliga bleiben darf, oder ob nicht doch der Medienkonzern ProSiebenSat.1 (WKN PSM777) für die Kasseler in den DAX aufrückt.











