Während die europäischen Banken immer noch unter den Folgen der jüngsten Finanzkrisen zu leiden haben, sind die Versicherungskonzerne wesentlich besser mit den Marktturbulenzen klargekommen und sogar gestärkt aus der Krise hervorgegangen zu sein. Zudem werden die Versicherer derzeit mit dem niedrigen Zinsumfeld besser fertig als von vielen Marktteilnehmern angenommen.
Das Jahr 2011 war für die Versicherungsbranche sicherlich kein leichtes. Auch für die Allianz SE nicht. Denn neben den negativen Auswirkungen der europäischen Staatsschuldenkrise auf die gesamte Finanzbranche, mussten die Versicherer auch mit einer hohen Zahl von Naturkatastrophen fertig werden. In beiden Punkten könnte dabei das Jahr 2012 nun aber besser werden - denn es sind zumindest erste Anzeichen einer Entspannung in der Euro-Krise nach dem griechischen Schuldenschnitt der privaten Gläubiger bereits zu erahnen.
Der Vorstandschef der Munich Re, Dr. Nikolaus von Bomhard, sprach im aktuellen Quartalsbericht von einer „Erosion der öffentlichen Schuldenmoral“. Er verweist dabei auf den von Griechenland erzwungenen Schuldenschnitt im Jahr 2012 sowie einem aktuellen Fall in Österreich, in dem ein Staat seine gegebenen Zusagen den Gläubigern gegenüber nicht erfüllt.
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Die vergangene Woche war von einer negativen Stimmung an den Märkten gekennzeichnet. Dafür war insbesondere die Weltpolitik verantwortlich, während die jüngsten Quartalsberichte für wenig Aufheiterung sorgen konnten. Allerdings bleibt die Hoffnung auf eine baldige Erholung.
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