"Wir haben im Dax dieses Jahr 16,25 Prozent zugelegt. Das ist enorm. Jetzt ist es eher mal angebracht, die Gewinne mitzunehmen."
Der DAX hat abermals neue Rekordhöhen erreicht und so die Bären unter den Börsianern in die Schranken verwiesen. Aber auch...
Der Börsenmonat September ist rein statistisch gesehen ein furchtbarer Börsenmonat. Laut der Historie - mit Hilfe der Daten seit quasi DAX-Start - erwarten wir den schlechtesten Handelsmonat im Jahr überhaupt. Und zwar so richtig rot.
Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. das BIP-Wachstum in Europa, Japanische Verhältnisse in Europa, die E-Auto-Prämie, die "Sell in May"-Weisheit sowie der Goldpreis. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf Linde, Hugo Boss, Wacker Chemie, SMA Solar, Tesla, Conwert, Novartis, Yahoo, Halliburton, Baker Hughes.
Der DAX hat vom Jahreshoch mittlerweile bereits mehr als zehn Prozent eingebüßt. Hätte man dies nicht erwarten können? Zum einen begannen im Mai ohnehin die schwachen Börsenmonate, wie der altbekannte Börsenspruch „sell in may and go away“ verrät. Zudem gab es eine Wende bei den zuvor den Aktienmarkt unterstützenden Trends der Zinsen, des Euro und des Ölpreises? Und zudem war da natürlich noch Griechenland als Sonderbelastung.
Der 1. Mai ist da und eine Vielzahl von Berichten geht auf das Sell in May Motto ein. Grund genug, um Klarheit zu schaffen.
Ab dem 1. Mai beginnt die statistisch schwächere Jahreshälfte. Da stellt sich die Frage, ob dies auch für das Jahr 2017 gilt. Wir werten nachfolgend einige Anhaltspunkte aus.
Es wäre so schön und vor allem einfach, wenn wir an den Aktienmärkten ganz leicht Gewinne erzielen könnten. Ganz einfach wenn man wüsste, wie sich die anderen Marktteilnehmer verhalten werden. Oder kann das einem egal sein? Auch oder vor allem im Handelsmonat September?
Trotz einer zurückhaltenden konjunkturellen Lagebeschreibung ist der ifo Index in seiner Erwartungskomponente zum zweiten Mal in Folge gestiegen. Daneben haben die Themen Asien-Krise und Preisschwäche bei Rohstoffen an Brisanz verloren.
Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. die Griechenland-Krise, der Effizienzlohn, der Anlegerstreik in Europa, die Goldpreis-Entwicklung sowie der Turnaround Tuesday. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf Continental, Daimler, ThyssenKrupp, Gerry Weber, AMS, Syngenta, Netflix, Monsanto.
Liebe Leserin, lieber Leser, ich weiß es auch: Mit dem Mai beginnt eine wichtige Phase am Markt. Ein altes Sprichwort sagt: „Sell in May und go away, but do not forget to return in September“. Darauf möchte ich hier eingehen und den aktuellen DAX-Chart heranziehen. Wo der Dow Jones in einigen Jahren stehen könnte, hatte ich ja bereits veröffentlicht. Daher heute ein wenig mehr zum DAX.
Die Handelswoche begann dank der Frankreich-Wahl mit einem Kursfeuerwerk an der Börse. Der DAX konnte endlich ein neues Allzeithoch erreichen. Aber nun stellt sich die Frage: Wie geht es weiter?
Nachdem am Montag die Märkte noch ziemlich negativ gestimmt waren, durchbrach der DAX gestern seine Seitwärtsrange nach oben und übersprang die 200-Tage-Linie. Auf einmal sieht wieder alles freundlich aus und Chartanalytiker sprechen schon von der 10.400 bzw. 10.600 Punkte-Marke.
Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. die Geldpolitik der EZB, Helikoptergeld, das Messen von Risiken sowie die Börsenregel "Sell in May". Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf VW, Daimler, Lufthansa, Ströer, Peugeot, Mitsubishi, BB Biotech, Newmont Mining, Microsoft, Tesla Motors, Apple.
Eigentlich hätte der Börsenmonat Mai die Anleger auf breiter Front enttäuschen müssen. Doch entgegen aller Erwartung, die die Börsenweisheit „Sell in May and go away“ verspricht, war der Mai 2015 besser als sein Ruf. In diesem Jahr hätte es besser „Sell in April“ geheißen, denn während der DAX im April mehr als 4 Prozent einbüßte, trat er im Mai auf der Stelle.












