adidas und Puma haben sich von den aktuellen Börsenturbulenzen nicht verunsichern lassen. Die beiden Sportartikelhersteller ziehen ihr Ding durch und erobern weiter die Weltmärkte. Anleger dürften es ihnen entsprechend danken.
Gerade als Meldungen die Runde machten, dass sich das Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit adidas (WKN A1EWWW) als Ausrüster im Vorfeld der Europameisterschaft in Frankreich nur schleppend verkaufen würden, schoss die Aktie der Herzogenauracher auf ein frisches Allzeithoch.
Die Adidas-Aktie befindet sich im langfristigen Aufwärtstrend. Ein Kaufsignal wurde durch das Kursmuster „Double Top“ bei 160,00 Euro generiert.
Eigentlich läuft es gut beim fränkischen Sportartikelhersteller Adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0). Die Hipster und die Stars tragen wieder gerne die Marke mit den drei Streifen. Das lockt weitere Käufer an. Das war nicht immer so. 2014 war das letzte Krisenjahr als Kollektionen zu schlecht nachgefragt wurden. Adidas reagierte darauf mit einem umfangreichen Sanierungsprogramm Create the New.
Der Markt für Massenmode ist weltweit in wenigen Händen. Einer der großen Wettbewerber kommt überraschenderweise aus Schweden. Unter dem Namen Hennes & Mauritz könnte sich zwar ebenso ein edles skandinavisches Designer-Label verbergen, doch es handelt sich tatsächlich im die Modekette H&M. Die Läden dürften aus keiner Innenstadt mehr wegzudenken sein. Immerhin ist die Marke in über 50 Ländern aktiv. Neben H&M gehören zudem fünf weitere Marken zum Konzern. COS, Monki, Weekday, Cheap Monday and & Other Stories. Doch der Konzern will mehr.
Es ist irgendwie ein ganz schlechtes Zeichen, wenn für adidas (WKN A1EWWW) ausgerechnet das Jahr zum Horrorjahr wird, in dem sich die deutsche Fußballnationalmannschaft den Weltmeistertitel sichert und die WM 2014 in Brasilien für Rekordumsätze im Fußball-Geschäft sorgt. Zumindest ist nun die Hoffnung groß, dass das Schlimmste überstanden ist.
Nach 40 Prozent Kursplus in zwölf Monaten setzt der Sportartikelhersteller ON Holding auf Innovationen und kontrolliertes Wachstum.
Neu-CEO und Unternehmensikone Elliott Hill hat den Auftrag, den Sportartikelhersteller und Adidas-Konkurrenten Nike wieder zu alter Stärke zurückzuführen.
Am 12. Mai lädt adidas (WKN A1EWWW) seine Anteilseigner in die Stadthalle Fürth. An diesem Tag findet für Herbert Hainer die letzte Hauptversammlung als Chef des größten europäischen Sportartikelherstellers statt. Angesichts der Herausforderungen, die die Herzogenauracher insbesondere im Geschäftsjahr 2014 zu meistern hatten, sah es lange Zeit nach einem eher unschönen Abschied aus. Allerdings konnte das DAX-Unternehmen zuletzt die Kurve kriegen.
Nike (WKN 866993) ist eine schöne Aktie. Auch in 2014. Ein Gewinn von über 20 Prozent. Davon kann der Mitbewerber adidas (WKN A1EWWW) nur träumen. Die Geschäfte bei den Amerikanern laufen, das Jahr 2015 sollte trotz großem Sportereignis für Nike laufen. Für die Aktionäre ebenso.
Am vergangenen Wochenende fand mit der legendären „Lombardei-Rundfahrt“ das letzte große Radrennen dieses Sportjahres statt. Die Fahrt von Como nach Bergamo über 256 Kilometer ist eines der bedeutendsten und traditionsreichsten Eintagesrennen für Profi-Radrennfahrer. Es fand in diesem Jahr zum 108. Mal statt und beendet auch für den Sportkonzern Shimano (WKN 865682) ein erfolgreiches Radrennjahr.
Die Börse lebt von Euphorie und einem optimistischen Blick in die Zukunft. Dazu müssen allerdings auch die vorgelegten Zahlen jeweils passen, damit das Papier nicht kurzfristig unter Druck kommt. So war dies zuletzt bei Deutschlands Sportprimus Adidas.
Die deutschen Olympioniken gingen in Paris 2024 mit dem Adidas-Logo auf ihren Trikots auf Medaillenjagd. Dies werden sie zukünftig ebenfalls tun.
Die aktuelle FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ist auch ein Wettbewerb für diverse Sportartikelhersteller. Die meisten Fußballteams werden in diesem Jahr von Adidas gesponsert, gefolgt von Nike.
In wenigen Tagen beginnt die Fußball-WM in Russland. Die großen Sportartikelhersteller freuen sich aber nicht nur deswegen. Der Fußballmarkt in Europa boomt und sorgt für Milliardenumsätze.















