Jetzt ist es also passiert - das Volk der Griechen hat gewählt, und zwar sich selbst ins Abseits. Und: Mit dem klaren Nein vom Sonntag ist den Hellenen dabei sogar ein „OXImoron“ gelungen. Ein Oxymoron - wohlgemerkt mit „y“ - ist ja nun eigentlich ein rhetorisches Stilmittel, mit dem in einem Wort (wahlweise auch einem Satz) ein Widerspruch beschrieben wird. Ein ganz bekanntes Oxymoron ist beispielsweise die „Hassliebe“, oder auch die Begriffe „bittersüß“ und „alter Knabe“. Nachdem die Griechen jedoch schon der antiken Kunstform ihrer Tragödie neues, zeitgemäßes Leben einhauchten wurde mit dem „OXImoron nun sozusagen auch gleich die Rhetorik reformiert.
Das hochverschuldete Italien hat seinen Haushaltsplan für 2019 vorgestellt. Danach will man unter der Drei-Prozent-Marke für Neuschulden bleiben. "Die Märkte hatten mit noch weniger Schulden gerechnet und sind enttäuscht", sagt Marktexperte Arthur Brunner von der ICF Bank. Wie brisant der Experte die Lage einschätzt, verrät er Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.
…kommt die Erinnerung“ heißt es in einem deutschen Schlager der 70er-Jahre. Scheinbar auch immer wieder sonntags werden die Anleger daran erinnert, dass die griechische Finanzkrise noch nicht gelöst ist. Immerhin - so versprechen es die Euro-Politiker - soll der kommende Sonntag wirklich der finale Entscheidungstag sein. Jedoch liegen die Positionen der Gläubiger und der griechischen Regierung auseinander. Die Kreditgeber in Europa haben einerseits kein Interesse an einem Grexit, der die Gefahr einer griechischen Schuldenstreichung zulasten nationaler Steuerzahler heraufbeschwört. Andererseits ist in der wahlberechtigten Bevölkerung der Eurozone und in den Ländern der EU der Unmut über die griechische Verhandlungstaktik gleichzeitig so groß, dass ein Verbleib Griechenlands in der Eurozone um jeden Preis, d.h. über einen faulen Kompromiss, auf Widerstand stieße.
Unternehmensanleihen im Wert von etwa einer Billion US-Dollar dürften in den Junk-Bereich stürzen, sollte es zu einem Wirtschaftsabschwung kommen. Zu diesem Ergebnis kommt die Investment-Bank Morgan Stanley in einer Studie aus dem Oktober 2018. Wie zeitkritisch ist diese Entwicklung?
Chinas Börsenkrise und Zweifel an seiner Wirtschaftskraft, die zermürbende Diskussion über die US-Leitzinswende, eine sich zuletzt abschwächende Konsumstimmung in Deutschland, eine sprunghaft angestiegene Volatilität = Verunsicherung lassen ein Sommermärchen bei Aktien nicht zu. Selbst die seit Mitte 2012 laufende Liquiditätshausse ist als Breitbandantibiotikum gegen Krisen offensichtlich auch nicht über jeden Zweifel erhaben. Haben wir es also mit einem nachhaltigen Strukturbruch an den Aktienmärkten zu tun? Müssen wir uns auf weiteres Ungemach einstellen?
Der Wert der 30-jährigen Bundesanleihen ist zum ersten Mal seit sechs Monaten wieder ins Minus gegangen. Was bedeutet das?
Der rasante Zinsanstieg der letzten Monaten hat Anleihen aus Sicht von Jessica Schwarzer zu einer interessanten Anlageklasse gemacht.
Die Pleite der Lehman-Bank am 15. September 2008 war wohl der entscheidende Nagel, der die damalige Immobilienblase platzen ließ. Dieser Urknall führte zu einem massiven Vertrauensverlust in das Bankensystem und machte Cash zum kostbarsten, weil sichersten Gut.
Die Rückkehr der Zinsen wirft die Frage auf, wie Anleger ihr Portfolio am besten ausgewogen gestalten können. Klassische Aufteilung oder etwas Neues?
Siehe da: Der Anleihenkönig Bill Gross achtet auf die technische Analyse. In einer Twitter-Meldung schreibt er über daraus ableitbare Verkaufssignale für alle wichtigen weltweiten Rentenmärkte.
"Italien hat die besseren Karten und kann mafia-ähnlich drohen. Denn verlässt Italien die EU, ist die EU tot. Am Ende wird es einen schmutzigen Deal geben", sagt Robert Halver von der Baader Bank. Mehr über die Lage verrät der Experte bei Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.
"Natürlich ist der Aktienmarkt teuer, aber wenn die Alternative noch teurer ist, muss man keine Angst haben, dass der Crash vor der Haustür steht."
In dieser Ausgabe von HSBC Daily Trading TV analysiert Jörg Scherer, Leiter Technische Analyse, die 10-jährige Rendite USA und die Aktie E.ON (WKN:Â ENAG99Â / ISIN: DE000ENAG999).
In den vergangenen Jahren hat sich der Handel an den Börsen rasant verändert. Infolge der Globalisierung der Finanzmärkte haben Anleger heute nie gekannte Möglichkeiten, um in Märkte, Regionen, Branchen, Währungen, Rohstoffe, Anleihen oder andere Anlageklassen zu investieren.
Europas größter Versicherer möchte im Jahr 2012 wieder richtig durchstarten, nachdem man im Vorjahr mit vielen Sonderbelastungen fertig werden musste. Die Hoffnungen liegen dabei darauf, dass sich Mutter Natur in Sachen Naturkatastrophen ein wenig gnädiger zeigt. Genauso dürfte man auf eine Entspannung in der Frage der Euro-Krise hoffen. ...













