Mit dem sagenhaften Kurssprung von 28% schlugen die Papiere von thyssenkrupp am Freitag alle Rekorde! Ob das aber nun die Initialzündung für den Turnaround ist, muss erst noch bestätigt werden - idealerweise mit weiteren Gewinnen, die der Aktie die Rückkehr in den Bereich um 15/16 Euro ermöglichen.
Die thyssenkrupp-Aktie und die Anteilsscheine des Stahlhändlers Klöckner & Co verzeichneten am Freitag deutliche Kurszuwächse. Anleger freuen sich offenbar auf eine mögliche Fusion im deutschen Stahlsektor.
Das Beste kommt nicht immer zum Schluss: Zum Ende der Berichtssaison legte nun auch der Traditionskonzern ThyssenKrupp Zahlen vor - und die konnten überhaupt nicht überzeugen. Hohe Verluste und eine Streichung der Dividende sorgten für einen zweistelligen Kurssturz in der Aktie. Damit wurde aus charttechnischer Sicht einiges Porzellan zerschlagen, wie unsere Analyse zeigt...
Die Finanzinvestoren Advent und Cinven wollen das Geschäft nach der Übernahme der Aufzugsparte von thyssenkrupp ausbauen. Obwohl der Konzernumbau von thyssenkrupp Fortschritte macht, bleibt die Aktie unter massivem Verkaufsdruck. Auf diese Kursmarke kommt es jetzt an.
In einem schwachen Gesamtmarktumfeld gehörte die thyssenkrupp-Aktie am Montag zu den größten DAX-Verlierern. Neben den allgemeinen Marktunsicherheiten machte dem Papier auch die stockende Konzernumstrukturierung zu schaffen.
Laut Insidern hat thyssenkrupp der geplanten Konzernaufspaltung eine Absage erteilt. Die Aktie reagiert daraufhin mit einem Kursfeuerwerk.
Am heutigen Donnerstag startete die internationale Notenbankkonferenz Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming. Für die Aktienmärkte und den DAX könnte das in den kommenden Tagen neue Impulse bedeuten.
Aktuell ist der Stahlkonzern aus dem Ruhrgebiet dabei sich radikal neu auszurichten. Nach der an der Entscheidung der Regulierer gescheiterten Fusion mit Tata Steel rücken für den Vorstandschef Guido Kerkhoff neue Ziele in den Fokus. Das Stahlgeschäft soll wieder in den Fokus des (noch) Konglomerats rücken.
thyssenkrupp hatte zuletzt vor allem mit dem schwachen Stahlgeschäft und den Problemen in der Autobranche zu kämpfen. Nun soll der Konzernumbau die Lage verbessern. Dies könnte Kone anschieben.
Wer auf den Baum heraufklettert, der muss auch wieder runterkommen. Und wer im Fahrstuhl hochfährt, der muss auch wieder runterfahren - sofern es kein Basejumper ist. Dies ist nicht unbedingt bei jeder Aktie der Fall, denn manche bleiben auch einfach mal oben und klettern immer weiter. Beim Kurschart der thyssenkrupp-Aktie allerdings lässt sich durchaus auf den ersten Blick eine gewisse Affinität zu Fahrstuhlbewegungen erkennen.
Nach einem vielversprechenden Handelsauftakt rutschte der DAX am heutigen Freitag schnell in die Verlustzone und baute seine Verluste im Tagesverlauf aus.
Das Essener Traditionsunternehmen thyssenkrupp muss wieder von vorne anfangen. Der zuletzt arg gebeutelte Stahl- und Technologiekonzern glaubt nun, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Allerdings macht es das derzeitige von Unsicherheiten geprägte Marktumfeld dem Unternehmen nicht leicht, sich neu aufzustellen.
Dieser geplante Führungswechsel soll thyssenkrupp wieder auf Kurs bringen. Vorerst bleibt die Situation aber weiter angespannt - auch für die Aktie.
Für die thyssenkrupp-Aktie ging es am Dienstag trotz eines positiven Gesamtmarktumfeldes nach unten. Schließlich muss sich das Management beim Stahl- und Technologiekonzern immer noch um sehr viele Baustellen kümmern.
Mit der Vorlage der Bilanz hat Martina Merz ihr Debüt als Vorstandsvorsitzende von thyssenkrupp in Essen gegeben. Doch die Geschäftszahlen und der Ausblick waren alles andere als erfreulich.









