Nachdem das Jahr 2015 bei K+S (WKN: KSAG88 / ISIN: DE000KSAG888) im Zeichen der geplatzten Übernahme durch Potash (WKN: 878149 / ISIN: CA73755L1076) gestanden hatte, war 2016 nicht weniger interessant. Und auch 2017 dürfte der Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller für viel Aufsehen sorgen.
Der deutsche Chemie- und Agrargigant Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) versucht seit fast zwei Jahren, den US-amerikanischen Konkurrenten Monsanto zu übernehmen. Diese Übernahme erkauft man sich mit erheblichen Zugeständnissen und wird einige Teilbereiche verkaufen müssen, unter anderem wohl an BASF. Darüber hinaus hat Monsanto keinen guten Ruf und auch der von Bayer leidet zunehmend.
Bei der Aktie von Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) stellt sich die Frage: rein in die Aktie? Nachdem die Belastungen der Monsanto-Übernahme nachlassen sieht so mancher die attraktive Bewertung.
Nach dem jahrelangen Aufwärtstrend, grob von 2011 bis 2015, folgten schwere Zeiten für die Aktie des Pharma- und Chemie-Konzerns Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017). Konsolidierung lautet der Fachbegriff dafür. Was sachlich-nüchtern klingt ist für die Aktionäre oft eine quälende Zeit mit ausgeprägten Kursschwankungen, ohne dass wirklich etwas voran geht, so auch bei Bayer.
Dass eine mögliche Monsanto-Übernahme Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) richtig teuer zu stehen kommen würde, war zu erwarten. Jetzt geht der US-Saatgutriese laut eines Medienberichts beim Kaufpreis in die Vollen.
Die Bierbrauer dieser Welt haben verstärkt mit einem zurückgehenden Bierkonsum in den USA und Europa zu kämpfen. Damit bekommt das Geschäft in den Schwellenländern für Unternehmen wie die weltweite Nummer eins Anheuser-Busch Inbev (WKN 590932) eine immer größere Bedeutung. Daher dürfte nun die gehandelte Komplettübernahme des mexikanischen Getränkeherstellers Grupo Modelo als logischer Schritt erscheinen.
Das sieht doch recht gut aus, charttechnisch, bei der Bayer-Aktie (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017). Aber ein schneller Blick zurück: Mitte Juni waren die Kurse ins Rutschen geraten. Zum Stehen kam der Kurs bei der Unterstützungslinie bei 104 Euro. Anschließend kam es zu einer Bodenbildung - und nun strebt der Bayer-Aktienkurs wieder nach oben.
In der Finanzwelt gibt es in der deutschen Sprache einige schöne Formulierungen. Beispiel: „Entherrschungsvertrag“. Herrlich. Einen solchen hat laut eigenen Angaben die Bayer AG (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) mit ihrer vorigen Beteiligung Covestro (WKN: 606214 / ISIN: DE0006062144) zum Stichtag 30.9.2017 geschlossen.
Lange Zeit sah es so aus, als könnte der Kasseler Salz- und Düngemittehersteller K+S (WKN KSAG88) für ein Sommermärchen 2015 sowie für die erste Übernahme eines DAX-Unternehmens seit vielen Jahren sorgen. Doch dann kam alles anders, weil das Management und die deutsche Politik gegen das Angebot aus Kanada waren. Jetzt muss man es weiter auf eigene Faust versuchen.
Ja, diese Devisen-Sachen können einem schon mal die Bilanz versauen. Jüngstes Opfer ist Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017). Der Pharma- und Agrarchemiekonzern bremst nun ein wenig seine Euphorie für das Jahr 2018. Börsianer sollten die Aktie nicht nur deshalb einmal genauer anschauen. Da stehen angeblich über 20 Prozent an Rendite dieses Jahr noch an...
Noch ist die Übernahme von Monsanto durch Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) nicht vollzogen. Doch beide Parteien sind sich einig und wenn jetzt noch die Behörden zustimmen, geht es für beide Unternehmen gemeinsam weiter. Die Börse hat zuletzt positiv reagiert, so dass die Bayer-Aktie aus Sicht der Point & Figure Charttechnik kaufenswert ist.
Nun kann es schnell gehen mit der Fusion von Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) mit Monsanto. Offensichtlich befinden sich die beiden deutschen Konzerne BASF (WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111) und Bayer sowie die US-Kartellbehörde in der letzten Phase von Verhandlungen.
Bei Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) hat man derzeit bekanntlich alle Hände voll mit der Monsanto-Übernahme zu tun. Da kann schon einmal ein schwächeres Quartal im eigentlichen operativen Geschäft dazwischen rutschen. Zumal das Leverkusener Chemie- und Pharmaunternehmen seinem großen Ziel immer näherkommt.