Auch in der heutigen Ausgabe der ideas daily der Commerzbank steht eine für Anleger interessante Kurzanalyse im Fokus. Lufthansa (WKN 823212). Dabei geht es um die Möglichkeit für die Papiere der Kranich-Airline den Korrekturmodus hinter sich zu lassen.
Die Stimmung der Anleger rund um die Lufthansa-Aktie (WKN 823212) hatte sich zuletzt deutlich verbessert. Für die Papiere der Kranich-Airline ging es in wenigen Wochen um rund ein Drittel nach oben. Dabei dürfte das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sein.
Nach der Übernahme von Air-Berlin-Anteilen könnte die Lufthansa nun auch von der Pleite des britischen Traditionskonzerns Thomas Cook und der anhaltenden Konsolidierung am europäischen Himmel profitieren. Auch aus Sicht der Point & Figure Charttechnik ist die Lufthansa-Aktie derzeit kaufenswert.
Im Sommer war bei der Lufthansa (WKN 823212) noch alles ok. Die vielen Urlauber bescherten ein starkes Sommergeschäft. Zudem hielten die niedrigen Kerosinpreise die Kosten niedrig. Neue Mitarbeiterstreiks sorgen nun dafür, dass sich die Aussichten wieder verdüstern.
Bei der Lufthansa (WKN 823212) blieb gar keine Zeit, sich über das überraschend gute dritte Quartal und die angehobene Gewinnprognose zu freuen. Stattdessen beherrschen bei der Kranich-Airline wieder einmal Streiks die Nachrichtenlage. Ein Grund, warum die Lufthansa-Aktie am Montag zu den größten DAX-Verlierern gehörte und noch längere Zeit nicht wie erhofft abheben dürfte.
Herbstzeit. Da ziehen hier in Frankfurt immer mal wieder laut trompetende Kraniche auf dem Weg in den Süden am Himmel vorbei. Zeitgleich sind Kraniche hier am größten Lufthansa Hub täglich auch auf dem Leitwerk der Flugzeuge zu bewundern. Nachdem die Lufthansa-Aktie im Sommer abtauchte, konnte sie sich in den letzten Wochen etwas erholen.
Wer auf besonders günstige Aktien steht, dürfte vor allem Gefallen an der Lufthansa-Aktie (WKN 823212) finden. Schließlich liegt das 2016er-KGV bei knapp über 5. Allerdings heißt das noch lange nicht, dass Schnäppchenjäger am Ende mit der Kranich-Airline auch tatsächlich glücklich werden. Immerhin hat die Fluggesellschaft noch viele Probleme zu bewältigen.
Mit der Absage des Streiks der Flugbegleiter in letzter Minute hat die Gewerkschaft Ufo der Lufthansa (WKN 823212) etwas Luft verschafft. Allerdings sind damit die Probleme für die Kranich-Airline noch längst nicht aus der Welt. Schließlich bleibt eine Einigung nicht garantiert, während dies nicht der einzige Tarifkonflikt der Lufthansa ist. Und dann bleibt da auch noch die schwierige Wettbewerbssituation.
Am Freitag reagierten Investoren gelassen auf die Ankündigung der Gewerkschaft Ufo, bis Freitag kommender Woche bei der Lufthansa (WKN 823212) streiken zu wollen. Vielmehr konnte sich die Aktie der Kranich-Airline mit deutlichen Kurszuwächsen an die DAX-Spitze setzen. Offenbar haben sich Anleger nach den vielen Pilotenstreiks damit arrangiert, dass auch einmal das Kabinenpersonal die Arbeit niederlegen darf.
Die Pilotengewerkschaft Cockpit (VC) hatte schon zum Ende der Vorwoche neue Streiks angekündigt. Zuvor brachten die Schlichtungsgespräche mit der Lufthansa (WKN 823212) in den wichtigsten Streitpunkten keine Lösung.
Die jüngsten Pilotenstreiks hatten den Kurs der Lufthansa-Aktie (WKN 823212) lange Zeit belastet. Jetzt scheint der Kranich-Airline der Befreiungsschlag gelungen zu sein.
Eigentlich müsste man annehmen, dass die Lufthansa (WKN 823212) von den gefallenen Ölpreisen profitieren kann. Allerdings hat die Kranich-Airline mit so vielen anderen Problemen zu kämpfen, dass geringere Rohstoffkosten und die günstige Bewertung der Aktie derzeit nicht so richtig ziehen.
Obwohl die Lufthansa (WKN 823212) ein starkes Sommergeschäft vermelden konnte und von niedrigen Ölpreisen profitiert, überwog lange Zeit die negative Stimmung. Grund: Pilotenstreiks und die Konkurrenzsituation rund um Billigflieger und Airlines aus der Golfregion. Dabei könnte der Markt die Lage zu pessimistisch eingeschätzt haben.
Am Mittwoch gehörte die Lufthansa-Aktie (WKN 823212) zu den DAX-Top-Performern, nachdem die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) einen für Donnerstag und Freitag angesetzten Streik bei den Flugbegleitern der Kranich-Airline abgeblasen hatte. Bis zum 2. Dezember soll auch nicht gestreikt werden. Damit gab es endlich wieder gute Nachrichten rund um Lufthansa. Allerdings sollte man sich auch jetzt nicht zu sicher fühlen.
Die UFO macht jetzt endlich ernst und ruft ihre Mitglieder für den kommenden Sonntag zum Warnstreik gegen die Lufthansa auf. Damit kommt es im lang andauernden Streit jetzt zum Showdown. Für die Lufthansa-Aktie könnte das weitere Kursverluste bedeuten.








