Daraus muss man erst einmal schlau werden. Lufthansa (WKN 823212) verbucht dank niedriger Treibstoffpreise und eines starken Sommergeschäfts ein überraschend gutes drittes Quartal und hebt die Gewinnprognose an, trotzdem ging es am Donnerstag für die Aktie der Kranich Airline deutlich nach unten. Zwar folgte am Freitag prompt die Gegenbewegung, allerdings sind die Unsicherheiten nicht weniger geworden.
Die Lufthansa-Aktie (WKN 823212) hatte sich im Zuge der Negativschlagzeilen rund um Pilotenstreiks und den Absturz einer Maschine der Tochtergesellschaft Germanwings in Frankreich stark verbilligt. Mittlerweile lädt die günstige Bewertung dazu ein, auf ein Comeback des DAX-Wertes zu spekulieren. Allerdings steht Deutschlands größte Fluggesellschaft weiterhin vor großen Herausforderungen, so dass sich Schnäppchenjäger nicht zu sicher fühlen dürfen.
Die Pilotengewerkschaft Cockpit (VC) hatte schon zum Ende der Vorwoche neue Streiks angekündigt. Zuvor brachten die Schlichtungsgespräche mit der Lufthansa (WKN 823212) in den wichtigsten Streitpunkten keine Lösung.
Und wieder eine Kurszielanhebung für die Lufthansa-Aktie (WKN 823212). Offenbar kommen Analysten und Anleger immer mehr zu dem Schluss, dass die zwischenzeitlichen Sorgen rund um die Kranich-Airline übertrieben waren. Schließlich konnte sich der DAX-Wert zuletzt trotz der allgemeinen Börsenturbulenzen deutlich erholen.
Die Lufthansa (WKN 823212) kommt nicht zur Ruhe. Das Unternehmen muss an allen und Ecken Enden sparen, was bei den Mitarbeitern nicht gut ankommt. Zudem muss sich der DAX-Konzern grundsätzlich darüber klar werden, welche Richtung man einschlagen möchte. Gut, dass in dieser turbulenten Phase die niedrigen Ölpreise für Erleichterung sorgen. Allerdings werden diese nicht alle Probleme der Kranich-Airline lösen können.
Die Kurseinbrüche der vergangenen Wochen und Monate haben bei vielen Aktien für eine günstige Einstiegsgelegenheit gesorgt. Im Fall der Deutschen Lufthansa (WKN 823212) erscheint diese sogar besonders günstig. Allerdings gilt eine baldige Erholung noch längst nicht als ausgemacht.
Wer auf besonders günstige Aktien steht, dürfte vor allem Gefallen an der Lufthansa-Aktie (WKN 823212) finden. Schließlich liegt das 2016er-KGV bei knapp über 5. Allerdings heißt das noch lange nicht, dass Schnäppchenjäger am Ende mit der Kranich-Airline auch tatsächlich glücklich werden. Immerhin hat die Fluggesellschaft noch viele Probleme zu bewältigen.
Bei der Lufthansa (WKN 823212) blieb gar keine Zeit, sich über das überraschend gute dritte Quartal und die angehobene Gewinnprognose zu freuen. Stattdessen beherrschen bei der Kranich-Airline wieder einmal Streiks die Nachrichtenlage. Ein Grund, warum die Lufthansa-Aktie am Montag zu den größten DAX-Verlierern gehörte und noch längere Zeit nicht wie erhofft abheben dürfte.
Am Freitag reagierten Investoren gelassen auf die Ankündigung der Gewerkschaft Ufo, bis Freitag kommender Woche bei der Lufthansa (WKN 823212) streiken zu wollen. Vielmehr konnte sich die Aktie der Kranich-Airline mit deutlichen Kurszuwächsen an die DAX-Spitze setzen. Offenbar haben sich Anleger nach den vielen Pilotenstreiks damit arrangiert, dass auch einmal das Kabinenpersonal die Arbeit niederlegen darf.
Am Mittwoch gehörte die Lufthansa-Aktie (WKN 823212) zu den DAX-Top-Performern, nachdem die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) einen für Donnerstag und Freitag angesetzten Streik bei den Flugbegleitern der Kranich-Airline abgeblasen hatte. Bis zum 2. Dezember soll auch nicht gestreikt werden. Damit gab es endlich wieder gute Nachrichten rund um Lufthansa. Allerdings sollte man sich auch jetzt nicht zu sicher fühlen.
Auch in der heutigen Ausgabe der ideas daily der Commerzbank steht eine für Anleger interessante Kurzanalyse im Fokus. Lufthansa (WKN 823212). Dabei geht es um die Möglichkeit für die Papiere der Kranich-Airline den Korrekturmodus hinter sich zu lassen.
Im Sommer war bei der Lufthansa (WKN 823212) noch alles ok. Die vielen Urlauber bescherten ein starkes Sommergeschäft. Zudem hielten die niedrigen Kerosinpreise die Kosten niedrig. Neue Mitarbeiterstreiks sorgen nun dafür, dass sich die Aussichten wieder verdüstern.
Die Stimmung der Anleger rund um die Lufthansa-Aktie (WKN 823212) hatte sich zuletzt deutlich verbessert. Für die Papiere der Kranich-Airline ging es in wenigen Wochen um rund ein Drittel nach oben. Dabei dürfte das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sein.