Der österreichische Aktienmarkt ist übersät von Weltmarktführern. Andritz (WKN: 632305 / ISIN: AT0000730007), Lenzing (WKN; 852927 / ISIN: AT0000644505), RHI (WKN: 874182 / ISIN: AT0000676903), voestalpine (WKN: 897200 / ISIN: AT0000937503) und Wienerberger (WKN: 852894 / ISIN: AT0000831706).
Krones (WKN: 633500 / ISIN: DE0006335003) konnte mit seinen Quartalszahlen überzeugen. Der Weltmarktführer für Getränkeabfüllanlagen zeigt damit einmal mehr, dass er immer für eine Überraschung gut ist.
Ein Unternehmen, das 3,4 Mrd. Euro im Jahr umsetzt, ist kein klassischer Mittelständler mehr. Auch der Vorsteuergewinn von 238 Mio. Euro deutet darauf hin, dass es das Niveau einer Pommes-Bude überschritten hat. Trotzdem scheint Krones ein unscheinbares Unternehmen zu sein.
Das war schon seltsam: Am Mittwoch rutschte die Krones-Aktie (WKN: 633500 / ISIN: DE0006335003) zur Markteröffnung plötzlich um rund fünf Prozent auf 106,45 Euro ab. Erst Ende September hatte der Titel oberhalb von 120 Euro ein neues Rekordhoch markiert, ehe als Folge kleinere Gewinnmitnahmen einsetzten, nachdem einige Analysten etwas vorsichtigere Prognosen vorlegten. Aber was war das am Mittwoch?
Der Insulin-Weltmarktführer Novo Nordisk kommt offenbar deutlich besser durch die Corona-Krise als bislang gedacht. Wegen der starken Nachfrage wurde die Prognose für 2020 deutlich nach oben angepasst. Auch an der Börse dürfte es für die Dänen weiter aufwärts gehen. Hier liegt jetzt das nächste Kursziel.
Das erste Halbjahr 2016 ist für den Technologiekonzern Andritz (WKN: 632305 / ISIN: AT0000730007) zufriedenstellend verlaufen. Der Umsatz betrug rund 2,76 Mrd. Euro und verringerte sich damit um 8,1 Prozent. Der Auftragseingang lag praktisch auf dem Vorjahresniveau.
Steico kann man mit Fug und Recht als „Hidden Champion“ bezeichnen, denn die Bayern sind nämlich Weltmarktführer bei Holzfaser-Dämmstoffen und erreichen in Europa einen Marktanteil von über 50 Prozent. Darüber hinaus stellt das Unternehmen noch Hanf-Dämmstoffe, Stegträger und Hartfaserplatten her. Klingt langweilig, ist aber durchaus reizvoll.
Die Serie der Gewinnwarnungen bei deutschen Unternehmen geht in die nächste Runde. Jetzt ist Krones (WKN: 633500 / ISIN: DE0006335003) an der Reihe.
Für Steico laufen die Geschäfte trotz der Corona-Krise nach wie vor hervorragend, denn der Weltmarktführer bei Holz- und Hanffaser-Dämmstoffen profitiert von einem Mega-Trend. Auch an der Börse dürfte es für Steico weiter nach oben gehen, auch wenn Höhenluft bekanntlich dünn sein kann.
La Suisse n'existe pas (die Schweiz existiert nicht). So lautet eine provokante Aussage, die interessierte Touristen auf dem offiziellen Reiseportal MySwitzerland. com finden. Die schweizerische Tourismus-Marketingorganisation bringt damit jedoch die Kernbotschaft auf den Punkt.