Nachdem in den vergangenen zwei Jahren sicherlich viele Kannen Tee getrunken, Wasserpfeifen geraucht wurden und ein greifbares Ergebnis in weiter Ferne lag, stieg gestern Abend nach einem informellen Treffen der OPEC-Staaten in Algier überraschend weißer Rauch auf.
Seit seiner Auflegung am 24. Februar 2016 legten der FANG-Index und damit auch das entsprechende Zertifikat um 37 Prozent zu. Dabei stach bislang besonders die Performance von Amazon und Facebook hervor. Nun zeigte sich Netflix (WKN: 552484 / ISIN: US64110L1061) mit seinen aktuellen Quartalszahlen als ebenbürtiger Partner im FANG-Index.
Das Rennen um den Einzug ins Weiße Haus ist beendet: nach einem harten Wahlkampf konnte sich Donald Trump gegenüber Hilary Clinton durchsetzen. Der Sieg schockte zwar wie vorhergesagt die Finanzmärkte, doch sie beruhigten sich bereits nach kurzer Zeit.
Wer hätte das gedacht? Zwar hatten sich die Opec-Staaten schon im September recht weit aus dem Fenster gelehnt und Produktionsbeschränkungen oder gar -kürzungen angekündigt, doch kamen in den vergangenen Tagen wieder Zweifel am Zustandekommen auf.
Ähnlich wie Gold hat auch Platin ein bewegtes Jahr hinter sich. Legt man die Charts der beiden Edelmetalle nebeneinander, so ergibt sich auch ein ähnliches Bild: Einem schwachen Jahresbeginn folgte ein recht deutlicher Anstieg, der in den Sommermonaten zu beeindruckenden Jahreshochs führte.
Auf dem falschen Fuß wurden viele eher kurzfristig orientierte Anleger des Goldes in dieser Woche erwischt. Dabei hätte es doch anders kommen sollen, zumindest nach dem letzten Quartal.
Bei den ZertifikateAwards stehen die Gewinner noch aus, doch an der Börse ist schon klar: Die defensiven Champions des BCDI schlagen auf lange Sicht deutlich den DAX. Seit seiner Auflegung am 01. Juli 2014 konnte der BCDI-Index um circa 37 Prozent zulegen - der DAX nur knapp 10 Prozent.
Manchmal kommt es anders, als man denkt. Viele hatten in Memoriam der Brexit-Entscheidung durchaus mit einem Sieg Donald Trumps bei den US-Präsidentschaftswahlen gerechnet. Die danach erwartete Marktreaktion war allerdings gewesen, dass der US-Dollar gegen den Euro nachgeben sollte, und die Goldpreise steigen würden.
Nach einem viermonatigen Dornröschenschlaf brach der DAX aus seiner Seitwärtsrange aus und legte innerhalb von drei Handelstagen 450 Punkte zu. Heute Morgen überschritt er auch zugleich die 11.000-Punkte-Marke.
Während der Dax und viele andere europäische Aktienindizes noch etwas verkatert ins neue Jahr starten, sind die Edelmetalle zu Jahresbeginn hellwach. Besonders das im letzten Video vorgestellte Edelmetall Platin legte gemeinsam mit Palladium einen fulminanten Start hin, der Usain Bolt vor Neid erblassen lassen würde.
Selbst erfahrenste Währungshändler trauten vergangenen Freitagmorgen ihren Augen kaum: Der Pfund Sterling hatte nachts innerhalb von zwei Minuten gut 6 Prozent gegen den US-Dollar oder gegen den Euro abgewertet und kehrte danach annähernd zu seinem Ausgangsniveau zurück.
Es könnte so schön für Facebook sein, zumindest was den Gewinn des dritten Quartals betrifft. Doch trotz der sehr guten Geschäftszahlen brach die Facebook-Aktie nachbörslich um rund 6 Prozent ein. Zurückzuführen ist das Ganze auf die kalte Dusche, die Facebook seinen Aktionären mit dem Ausblick für das laufende Quartal verpasste.
An den Märkten wird bekanntlich die Zukunft gehandelt, wodurch sich seit der US-Wahlnacht signifikante Trends etablieren, die Beobachter so vorher nicht erwartet haben. Einer dieser Trends ist die Stärke des US-Dollar, der gegen nahezu jede Währung (Ausnahme Pfund Sterling und Rubel) zulegen konnte.
Wie von den meisten Marktteilnehmern erwartet, hat die US-Notenbank gestern Abend erstmals in diesem Jahr den Leitzins leicht angehoben, und zwar um 25 Basispunkte. Eine kleine Überraschung gab es dennoch für die Märkte...
Mit Spannung war die erste Pressekonferenz Donald Trumps seit seiner Wahl zum US-Präsidenten erwartet worden. Viele Marktteilnehmer hatten erhofft, neue Hinweise auf die zukünftige Wirtschaftspolitik der Vereinigten Staaten - wie zum Beispiel über mögliche Einfuhrzölle, Steuererleichterungen und höhere Staatsausgaben - zu erhalten. Es wurde jedoch unverhofft darauf gewartet.












