Mit Spannung war die erste Pressekonferenz Donald Trumps seit seiner Wahl zum US-Präsidenten erwartet worden. Viele Marktteilnehmer hatten erhofft, neue Hinweise auf die zukünftige Wirtschaftspolitik der Vereinigten Staaten - wie zum Beispiel über mögliche Einfuhrzölle, Steuererleichterungen und höhere Staatsausgaben - zu erhalten. Es wurde jedoch unverhofft darauf gewartet.
Die meisten Märkte liegen diese Woche in Lauerstellung. Grund dafür ist natürlich, dass die Marktteilnehmer auf den heutigen Donnerstag warteten, an dem unter anderem nachmittags die EZB-Sitzung und heute Nacht das Ergebnis der Wahl in Großbritannien im Kalender stehen. Nichtsdestotrotz gab es an den Rohstoffmärkten einen Verlierer der Woche...
Auf der Überholspur gab die Tesla-Aktie (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014) zuletzt Vollgas und schob sich, was die Marktkapitalisierung anbelangt, mittlerweile an vielen alteingesessenen Autoherstellern vorbei. Spielen hier die Marktteilnehmer verrückt? Oder stehen wir wirklich am Beginn einer Zeitenwende, weg von Verbrennungsmotoren zu Elektroautos?
Ein erfreuliches Zahlenwerk hatte der Münchner Autobauer BMW (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003) für das erste Quartal zu vermelden. Dennoch notiert die Aktie aktuell tiefer als zu Jahresanfang und auch die Analystenprognosen sind nicht eindeutig.
Zunächst ein Blick zurück: Zum einen ist es phänomenal, wie zuverlässig der sogenannte Tietze-Indikator doch zu funktionieren scheint. Anleger, die uns bei der letzten Sendung zugehört hatten, besaßen offensichtlich eine werthaltige Information. Zum anderen zeichneten sich auch die Währungs- und Rohstoffmärkte nicht durch sommerliche Trägheit aus.
Selbst erfahrenste Währungshändler trauten vergangenen Freitagmorgen ihren Augen kaum: Der Pfund Sterling hatte nachts innerhalb von zwei Minuten gut 6 Prozent gegen den US-Dollar oder gegen den Euro abgewertet und kehrte danach annähernd zu seinem Ausgangsniveau zurück.
Auf vier Tage des Jahres sind die Händler meist besonders gespannt. Das sind die Tage, an denen die US-Notenbank tagt, neue Prognosen für den Zinspfad der kommenden Monate und Jahre veröffentlicht werden, und an denen anschließend eine Pressekonferenz stattfindet. So wie gestern Abend...
Wie von den meisten Marktteilnehmern erwartet, hat die US-Notenbank gestern Abend erstmals in diesem Jahr den Leitzins leicht angehoben, und zwar um 25 Basispunkte. Eine kleine Überraschung gab es dennoch für die Märkte...
Recht Ungewöhnliches gibt es momentan an den Aktienmärkten zu beobachten: Hier kommt es zwar insbesondere in den USA nahezu täglich zu neuen Rekordhochständen der drei US-Leitindizes und auch unser hiesiger Leitindex DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) notiert nur wenige Punkte von seinem Allzeithoch entfernt. Allerdings sind die Handelsspannen, in denen sich die Indizes täglich bewegen, derzeit sehr mager.
Das Rennen um den Einzug ins Weiße Haus ist beendet: nach einem harten Wahlkampf konnte sich Donald Trump gegenüber Hilary Clinton durchsetzen. Der Sieg schockte zwar wie vorhergesagt die Finanzmärkte, doch sie beruhigten sich bereits nach kurzer Zeit.
Wie die Kaninchen auf die Schlange. So starrten die Investoren furchtsam auf die gestrige Veröffentlichung der US-Inflationsdaten. Wir erinnern uns: Insbesondere die US-Börsen (aber auch diejenigen hierzulande) waren in der vorigen Woche ordentlich durchgeschüttelt worden. Und als Begründung hatten die meisten Marktkommentatoren den Anstieg der US-Inflationserwartungen und die höheren Marktzinsen angeführt.
Während in hiesigen TV-Sendern gefühlt schon Mitte September die ersten Jahresrückblicke gesendet werden, kommen die verehrten Zuschauer/-innen bei uns jetzt in den Genuss, den Reflektionen unserer beiden X-perten über das Jahr 2017 und die Märkte zu lauschen.
Während an den Aktienmärkten und im Währungspaar Euro gegen den US-Dollar vor der nahenden Präsidentschaftswahl in Frankreich gespannte Ruhe herrscht, ist im Handel mit dem Britischen Pfund zur Zeit etwas mehr los.
Nachdem für circa 2 Wochen das Beobachten der Kurscharts der Leitindizes ungefähr so spannend war, wie dem Trocknen von Farbe an einer frisch gestrichenen Wand zuzuschauen, änderte sich dies nun seit knapp 2 Tagen deutlich.
Seit Tagen verharrt der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) in einer Seitwärtsrange und Anleger warten vergebens auf einen Ausbruch in die eine oder andere Richtung. Nun könnte die heutige EZB-Sitzung endlich Bewegung in den Markt und den deutschen Leitindex bringen.