Öl wird nicht ohne Grund das schwarze Gold genannt. Es ist der Treibstoff für die Weltwirtschaft. Daher blicken wie einmal auf das Öl, seine Herkunft und seine Nutzung. Die Rolle der OPEC ist dabei besonders hervorzuheben.
Die neusten Entwicklungen rund um das Coronavirus und die einbrechenden Rohölpreise schicken die Aktienmärkte am Montagvormittag auf Talfahrt. Auf diese Kursmarken kommt es jetzt an.
Die Rohölpreise gerieten im neuen Jahr 2020 unter kräftigen Verkaufsdruck. Auf Monatssicht ging es für die Kurse der Sorten Brent und WTI um 14 respektive 15 Prozent nach unten.
Noch in der vergangenen Woche schien ein Teil der Unklarheiten im Handelsstreit zwischen China und den USA ausgeräumt. Offenbar hatten sich beide Seiten darauf verständigt, die eingeführten Zölle zurückzufahren. Jedoch erwies sich das vorerst als Irrglaube: Am vergangenen Freitag hatte US-Präsident Trump verlauten lassen, dass er einem solchen Schritt nicht zugestimmt hätte.
Raketenbeschuss der Ölinfrastruktur im Herzen der weltweiten Ölindustrie? Das hätte vor zehn Jahren locker zu einer Verdopplung der weltweiten Ölpreise führen können. Als sich die Ölproduktion Saudi Arabiens nach einem Anschlag im September halbierte stieg der Ölpreis nur um vergleichbar magere 20%. Und auch dieser Anstieg ist mittlerweile wieder zurückgenommen worden. Die Preise stehen heute tiefer als nach vor dem Anschlag.
An den Ölmärkten ging es zuletzt sehr turbulent zu. Zunächst hatten sich Saudi-Arabien und Russland über Förderkürzungen gestritten. Was die Situation jedoch eskalieren ließ, waren die negativen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Ölnachfrage.
Die OPEC tut alles, um die Rohölpreise zu stabilisieren. Dies ist jedoch alles andere als einfach, da die Notierungen selbst vor Corona schwächelten.
Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) feiert im kommenden Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum. Ausgerechnet zu diesem wichtigen Ereignis stellt sich die Frage, wie stark die OPEC die weltweiten Rohstoffmärkte überhaupt noch beeinflussen kann.
Die Rohölpreise konnten zuletzt eine Aufwärtsbewegung starten. Angesichts der schwierigen Konjunktur und anderer Marktunsicherheiten bleibt es jedoch fraglich, ob diese Entwicklung eine Fortsetzung findet.
Der US-Öl-Boom scheint ins Stocken zu geraten. Diverse Medien berichteten in den ver-gangenen Tagen von einem Nachlassen der US-Förderleistung. Die offiziellen Daten der US-Energieagentur EIA legen einen oberen Wendepunkt bei etwas über 12 Mio. Barrel pro Tag nahe. Im Juli wurden 11,8 Mio. Barrel pro Tag gefördert.
Der Ölpreis fiel Anfang der Woche zum ersten Mal in der Geschichte unter null. Grund dafür war eine Kombination aus einem Angebots- und einem Nachfrageschock. Clevere Öl-Investments sind gefragt. Der Vontobel Oil-Strategy Index könnte für Anleger eine interessante Anlagemöglichkeit darstellen.
Russland ist das Zünglein an der Waage! Sie verhinderten in der vergangenen Woche die von der Opec empfohlene Kürzung der Ölförderungmenge und damit eine deutliche Erholung des angschlagenen Preises. Und jetzt - kein Ende der Talfahrt in Sicht?
Nachdem die Preise für Rohöl der Sorten Brent und WTI im Oktober vergangenen Jahres 3-Jahres-Hochs bei 88 bzw. 78 US-Dollar je Barrel markierten, wechselten die Notierungen in den Konsolidierungs-Modus.
Nachdem der Schock über den Drohnenangriff auf die größte Erdölraffinerie in Saudi-Arabien verdaut war, sind am Ölmarkt wieder die Sorgen um die Weltkonjunktur in den Fokus gerückt.
Der zurückliegende September 2019 dürfte wohl in die Rohöl-Geschichte eingehen.