Am 28. November 1997 war es so weit. Am deutschen Aktienmarkt wurde mit dem Start von Xetra eine neue Zeitrechnung eingeläutet. Endlich ging es auch für die Deutsche Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055) in das digitale Zeitalter. Der vollelektronische Handel konnte von nun an auch hierzulande den Börsenhandel revolutionieren.
Im September landete Wirecard noch einen Coup. Die Aktie des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München war die mit Abstand beliebteste Aktie an der Tradegate Exchange. Im Oktober konnte sich jedoch Amazon wieder an die Spitze setzen.
Nach der gescheiterten Fusion mit der London Stock Exchange (LSE) WKN: A0JEJF / ISIN: GB00B0SWJX34) und einem Wechsel an der Konzernspitze will die Deutsche Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055) nun wieder angreifen.
Trotz laufender Adventszeit gibt es auch immer wieder Events, die von Anlegerseite gebührend gefeiert werden müssen. Dazu gehört vor allem der 25. Geburtstag der Deutschen Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055). Ohne den Schritt vor einem Viertel Jahrhundert sähe es auf dem deutschen Aktienmarkt wohl noch düsterer aus.
Die Tradegate Exchange konnte im Vorjahr mit einem Rekord-Orderbuchumsatz aufwarten. Dieser lag bei 106 Mrd. Euro. Ein Anstieg von rund 16 Prozent. Die Tochter der Deutschen Börse ist damit nach der Xetra-Plattform der Frankfurter Wertpapierbörse der größte Handelsplatz in Deutschland.
An den Kassamärkten der Deutschen Börse wurde im August ein Umsatz von 130,2 Mrd. Euro erzielt. Damit wurde der Vorjahreswert von 130,0 Mrd. Euro leicht übertroffen. Auf Anlegerseite stand vor allem Bayer im Fokus.
Die geplante Fusion der Deutschen Börse (WKN: A2AA25 / ISIN: DE000A2AA253) mit der Londoner Börse (London Stock Exchange = LSE) ist nach dem „Brexit“-Votum der Briten gefühlt etwas problematischer geworden.
Vor nicht ganz einem Jahr startete die Deutsche Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055) mit großem Tamtam das neue Börsensegment Scale. Inzwischen hat man auch einen interessanten Index darauf aufgesetzt. Doch damit nicht genug, auch bei den etablierten Indizes wie dem TecDAX scheint einiges in Bewegung. Anleger können sich freuen...
Obwohl Wirecard die Vorwürfe der „Financial Times“ in Bezug auf mutmaßliche Bilanzmanipulationen in der Niederlassung in Singapur entkräften konnte, bleibt die Aktie des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München im Anlegerfokus. So ist es wenig verwunderlich, dass die Wirecard-Aktie im März erneut die meist gehandelte Aktie an der Tradegate Exchange war.
Die Deutsche Börse legte überzeugende Ergebnisse für das dritte Quartal 2018 vor. Dem Börsenbetreiber kommt die gestiegene Volatilität an den Märkten zugute. Entsprechend positive Nachrichten hatte man in Bezug auf das Oktober-Handelsvolumen zu berichten.
Auch wenn es bei den jüngsten Umfragen sehr knapp zuging, hatten die Finanzmärkte auf einen Verbleib Großbritanniens in der EU gesetzt. Nach dem Schock-Ergebnis gilt es nun herauszustellen, dass sich die Welt weiterdreht. Vor allem, wenn es um das Projekt europäische Superbörse geht.