Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. Deflation in Spanien, die Geldpolitik der EZB, Chinas Probleme, sowie die Chancen europäischer Aktien. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf K+S, Siemens, Manz, Ströer, MBB Industries, Zumtobel, Liberty Global, Amazon, Facebook.
Die Aktie des österreichischen Lichtkonzerns Zumtobel (WKN A0JLPR) stürzte bereits am Freitag um mehr als 25 Prozent ab. Zuvor hatte das Unternehmen Investoren mit einer Senkung der Umsatz- und Gewinnprognose schockiert. Zu Beginn der neuen Woche ging der Ausverkauf weiter.
Auf Wochensicht zeigt sich der DAX ebenso wie die anderen großen Aktienmärkte schwächer. Besonders der Bankensektor stand angesichts vielfältiger Probleme im Fokus. Egal ob Osteuropa-Probleme, Strafzahlungen in den USA oder Solvenzängste in Portugal: Die Bankwerte waren der Hauptantrieb für die Bären. Doch von einer generellen Bankenkrise kann dennoch nicht die Rede sein. Von daher könnte der DAX am Montag bei einem deutschen WM-Sieg wieder in den Bann der Bullen geraten.
Am Montag und Dienstag war der Anlegerjubel angesichts einer wahrscheinlicher gewordenen Griechenland-Rettung groß. Doch zunächst mussten Börsianer einsehen, dass immer noch einige große Stolpersteine für einen Deal vorhanden sind. Und dann machte noch die Meldung die Runde, dass die internationalen Geldgeber die neuen Reformvorschläge aus Griechenland ablehnen würden.
Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. die Lage in Spanien, die Leistung der Promi-Fonds, Gold- und Silberaktien sowie das wahre Ei des Kolumbus. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf Commerzbank, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Fresenius, Airbus, S&T, Leifheit, Syngenta, Buwog, Zumtobel, GE.
Während der österreichische Leitindex ATX am Dienstagvormittag leichte Kursgewinne verbuchen konnte, rauschte die Zumtobel-Aktie deutlich in die Tiefe und belegte mit großem Abstand den letzten Platz. Was ist passiert? Der Leuchtkonzern hatte Zahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/2017 (Mai bis Oktober) präsentiert.
In der heutigen Presseschau geht es um den Krieg der Währungen, um die Möglichkeit von Parallelwährungen als Ausweg aus der Eurokrise, um die Griechen-Krise und die Target-2-Debatte. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf RWE, Merck, GM und Zynga.
Das Thema Jahresendrallye werden wir wie versprochen nicht erneut ansprechen. Und tatsächlich hat sich seither die Stimmung im DAX eher zum Nachteil entwickelt. Die Hoffnung ruht jetzt noch auf der Fed in der kommenden Woche. Doch von Überraschungen positiver Art würde ich nicht ausgehen.
Der Haushaltstreit in den USA geht bald in die zweite Woche und die Lage wird brenzliger. Da kommte die jüngste Annäherung der beiden Streitparteien durchaus gelegen. Unterstützt durch die Nominierung von Janet Yellen als Bernanke-Nachfolgerin griffen die Anleger wieder verstärkt bei Aktien zu. Die lockere Geldpolitik dürfte so schließlich weitergehen - egal ob die Anleihekäufe nun gedrosselt werden sollten oder nicht. Den Bankaktien tat die Aussicht auf anhaltend billiges (US-)Geld gut. Vor allem die US-Bankwerte zogen an, was durch die über den Erwartungen liegenden Zahlen von JP Morgan und Wells Fargo bestätigt wurde - auch wenn am Freitag die Aktien nicht mehr so stark performen konnten.
Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. das BIP als Wohlstandsindikator, PSD2-Kritiker, französische Small Caps sowie die deutsche Aktienkultur. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf Daimler, Zalando, bet-at-home.com, Unicredit, Zumtobel, Alibaba, Sony.
Die vergangene Woche bot für jeden Anleger etwas - vom überzeugten Bären bis zum euphorischen Bullen. Vor allem letztere freuten sich über eine wahres Kursfeuerwerk quer durch alle Anlageklassen. Egal ob Aktien, Gold oder Öl, aber auch der Euro machten einen Satz nach vorne. Auslöser war der EU-Gipfel am Donnerstag bei dem eine direkte Hilfe für Banken durch den ESM beschlossen wurde. Die zumindest verbale Flutung des Marktes mit Papiergeld sorgt eben auf den Märkten für Realwerte für Kauflaune.
Eine weitere Woche stand am Markt das Thema Griechenland ganz oben auf der Agenda. Angesichts dieser von Tag zu Tag sich ändernden Nachrichtenlage sollten Anleger einen Schritt zurückgetreten und das große Bild sich ansehen. Dort entdeckt man Bereiche, die entscheidender als Griechenland sind. Beispielsweise die Zinspolitik der EZB.