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Jetzt ist es also passiert: Am heutigen Montag rutschte der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) zeitweise um mehr als 1 Prozent ab und fiel dabei sogar unter die psychologisch wichtige 13.000-Punkte-Marke. Am Ende konnte die wichtige Marke jedoch erfolgreich verteidigt werden.

Das war heute los. Gleich zu Wochenbeginn schien es so, als sollte der DAX seine Talfahrt fortsetzen. Die harterkämpfte 13.000-Punkte-Marke wollten die Bullen eigentlich gar nicht mehr hergeben. Im laufenden Handel mussten sie dies nun tun. Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer im späten Handel stabilisieren und wieder deutlich über 13.000 Zähler klettern konnte. Möglicherweise kann ein solcher Teilerfolg für den nötigen Schub sorgen, um zur Rekordjagd der vergangenen Wochen zurückzukehren.

Das waren die Tops & Flops. Von großen Gewinnern kann heute im DAX nicht die Rede sein. Relativ gut hielt sich zum Beispiel noch die adidas-Aktie (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0). Sie legte zwischenzeitlich um etwas mehr als 1 Prozent an Wert zu. Darüber hinaus schlugen sich angesichts des schwachen Gesamtmarktumfelds einige so genannte defensive Werte wie der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck (WKN: 659990 / ISIN: DE0006599905) oder der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) (WKN: 578580 / ISIN: DE0005785802) ganz wacker.

Am Indexende fand sich wiederum die thyssenkrupp-Aktie (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) wieder. Allerdings zeigte sich das Papier selbst im Zuge der vorherigen DAX-Rekordjagd nicht gerade in bester Verfassung. Kursverluste von zeitweise mehr als 3 Prozent deuten die Unsicherheit der Anleger in Bezug auf einstige Stahl-Aktie an.

Das steht morgen an. Am Dienstag erwartet uns die Veröffentlichung der Daten zum deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal 2017. Zuletzt zeigte sich die größte Wirtschaft Europas in einer hervorragenden Verfassung. Einige Volkswirte sprachen sogar von einer möglichen Überhitzung. Darüber hinaus steht morgen die Bekanntgabe der neuesten ZEW-Konjunkturerwartungen auf dem Programm. Zudem werden hierzulande neue Inflationsdaten veröffentlicht. Als ob dies nicht genug wäre, warten auch noch einige Quartalsergebnisse. Es berichten unter anderem Bilfinger, Deutsche Wohnen, Henkel, Infineon, Nordex, RWE und United Internet.

Weitere Daten gibt es hier:


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