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Der Blick auf die Aurelius-Aktie (WKN: A0JK2A / ISIN: DE000A0JK2A8) zeigt, dass es hier in Bezug auf die 12-Monats-Performance nahezu „plus/minus Null“ heißt. Nun, das ist immerhin schon ein Erfolg verglichen mit dem Frühling, als die Aktie auf zwischenzeitlich bis zu gut 34 Euro eingebrochen war. Da sind die 56,80 Euro vom Ende der Handelswoche (Xetra-Handel) schon eine andere Hausnummer.

AURELIUS-Chart: boerse-frankfurt.de

Was gab es zuletzt an Neuigkeiten von Aurelius? Ich habe mir eine Übersicht angeschaut, die die Aktien-Rückkäufe von Aurelius auflistet. Demnach hat das Unternehmen in den vergangenen Wochen weiterhin eigene Aktien zurückgekauft. Seit Mitte Oktober waren das bis zum 21.12. einschließlich eigene Aktien im Volumen von rund 32,4 Mio. Euro. Immerhin!

Aurelius: Rückkauf eigener Aktien im Blick

Und wenn das Management wirklich der Ansicht ist, dass der eigene Aktienkurs den inneren Wert nicht darstellt, sondern zu niedrig ist, dann ist ein Rückkauf eigener Aktien konsequent. Mittel für den Rückkauf eigener Aktien sind offensichtlich nicht das Problem. Und kurz vor Weihnachten kam die Nachricht, dass die liquiden Mittel steigen – denn am 21.12. teilte Aurelius mit, die bisherige Tochter „Studienkreis“ für 71,7 Mio. Euro verkauft zu haben. Aurelius teilte dazu mit, dass „das Multiple auf das eingesetzte Kapital 11,6x“ betragen hat. Wow!

Michael VaupelEin Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig. Weitere Informationen unter: www.ethische-rendite.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Michael C. Kissig
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In die „Plus-Minus-Null-Jahresperformance“ von Aurelius muss man aber fairer Weise noch die im Sommer ausgeschüttete Bruttodividende von 4 Euro je Aktie einrechnen, die immerhin knapp 7,5% ausmacht. Und dann reden wir immerhin über eine solide „Plus-Performance“, die im langjährigen Durchschnitt von Aktienanlagen liegt, wenn auch nicht über die üblichen Überrenditen, die Aurelius sonst immer vorzuweisen hat(te).