Bildquelle: Pressefoto © Drägerwerk AG & Co. KGaA

Die Zahlen des Medizin- und Sicherheitstechnik-Herstellers Drägerwerk (WKN 555063) waren heute solide. Im ersten Halbjahr 2013 konnten Auftragseingang und Umsatz weiter leicht gesteigert werden. Auf der Ergebnisseite verbuchte Drägerwerk indes Rückgänge, wobei der der Ausblick bestätigt wurde. Der Aktie dürfte diese Meldung alles in allem wenig nützen sie bewegt sich weiter in ihrem Trendkanal.

Beim Umsatz konnte der TecDAX-Konzern ein währungsbereinigtes Wachstum um 4,1 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro verbuchen. Dabei erzielte Drägerwerk ein Betriebsergebnis EBIT in Höhe von 79,2 Mio. Euro, was einer EBIT-Marge von 7,2 Prozent entspricht. Im Vorjahreszeitraum hatte das EBIT bei 93,7 Mio. Euro und die EBIT-Marge bei 8,7 Prozent gelegen. Vorstandschef Stefan Dräger führte diese Entwicklung auf Ausgaben in Forschung und Entwicklung, den Ausbau des internationalen Vertriebsnetzes, sowie IT-Systeme, zurück. Am Ende erzielte Drägerwerk ein Nettoergebnis von 45,6 Mio. Euro, gegenüber 53,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Für die Zukunft ist man bei Drägerwerk indes positiv gestimmt. Für 2013 erwartet das Unternehmen weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum zwischen 2 und 4 Prozent und eine EBIT-Marge zwischen 8,0 und 10,0 Prozent. Dass dieses Ziel erreicht wird, scheint angesichts des gestiegenen Auftragseingangs auch realistisch. Der Auftragseingang wuchs im ersten Halbjahr währungsbereinigt um 3,2 Prozent auf 1,16 Mrd. Euro.

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Wie man am Kursverlauf sieht, bewegt sich die Aktie seit Februar in einem leicht ansteigenden Trendkanal zwischen 95 und 105 Euro. Ein Ausbruch daraus ist nicht in Sicht. Dennoch notiert die Aktie weiterhin mit deutlichem Abstand zum Langfristtrend GD200. Analysten äußerten sich aufgrund der heute vorgelegten Daten wenig begeistert. Die Commerzbank etwa hat ihr Rating von „Buy“ auf „Hold“ gesenkt, das Kursziel aber auf 109 Euro belassen. Equinet wiederum bestätigte das „Accumulate“-Rating sowie das Kursziel bei 105 Euro. Für einen Neueinstieg gibt es bei Drägerwerk derzeit keine Veranlassung. Wer aber schon investiert ist, kann die Gewinne durchaus laufen lassen, wobei eine Absicherung gegen Kurse unter 90 Euro nicht verkehrt wäre. Ein Ausbruch in Richtung 110 Euro wiederum würde neue Chancen aufmachen.

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Bildquelle: Pressefoto Drägerwerk AG & Co. KGaA

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