Bildquelle: markteinblicke.de

Man glaubt es kaum… Vielleicht werden die Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) und die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) bald wieder zu den Vorzeigeinstituten früherer Tage. Bis dahin ist es allerdings noch ein sehr weiter Weg.

Zunächst konnte die Deutsche Bank als Branchenführer hierzulande einen überraschenden Gewinn für das dritte Quartal 2016 einfahren. Jetzt konnte die Commerzbank einen Verlust für die Zeit zwischen Juli und September präsentieren, der nicht ganz so schlimm wie befürchtet ausgefallen ist. Das Minus lag bei 288 Mio. Euro, nach einem Gewinn in Höhe von 235 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Nach neun Monaten rettete das Institut einen Gewinn von 96 Mio. Euro. Im Vorjahr lag der Gewinn jedoch bei 891 Mio. Euro.

Der Commerzbank machten wieder einmal viele Probleme zu schaffen. Neben dem Konzernumbau waren das erneut die Schiffskredite. Diese sorgten für eine höhere Risikovorsorge. Einen Lichtblick gab es mit dem Privatkundengeschäft. Dort konnte das operative Ergebnis in den ersten neuen Monaten gesteigert werden.

Chart: finanztreff.de
Chart: finanztreff.de

Während die Commerzbank, und zuvor auch die Deutsche Bank, zur Abwechslung mit positiven Nachrichten aufwarten konnte, wäre es zu früh durchzuatmen. Der europäische Bankensektor ist derzeit zu volatil, als dass Investoren mit ihren Engagements ruhig schlafen könnten. Schuld sind das Niedrigzinsumfeld, eine schwierige Konjunktur oder schärfere Regulierungsvorschriften.

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