Rauer Wind für Kreuzfahrtaktien: Inflation und Überkapazitäten belasten. Luxuskonzepte wie Adults-only sollen stabilisieren – Analysten bleiben vorsichtig.
Trotz all der Unsicherheiten, die die US-Zölle oder der Nahostkonflikt liefern, können Kreuzfahrtanbieter wie die AIDA-Mutter Carnival weiter punkten.
Am Freitag legen unter anderem Colgate-Palmolive, Royal Caribbean, Exxon Mobil, Chevron, AbbVie ihre neusten Quartalsbilanzen vor.
Die weltweite Kreuzfahrtbranche erlebt einen regelrechten Boom. Dazu tragen ganz besonders deutsche Urlauber bei. Große Wachstumschancen werden zudem in China gesehen, so dass die Reedereien weiterhin Schwierigkeiten damit haben sollten, neue Schiffe schnell genug vom Stapel zu lassen, um die hohe Nachfrage zu bedienen.
Turbulenzen erreichen nun auch Kreuzfahrtaktien – doch Premiumanbieter wie Viking stechen weiterhin heraus. Analysten sehen trotz Risiken attraktives Potenzial.
Die Marktunsicherheiten lassen auch die Kreuzfahrtindustrie nicht kalt, dies konnte sich aber besser als andere Bereiche der Tourismusbranche behaupten.
Der DAX notiert am Montagmittag auf Höhe des Schlusskurses vom Freitag. Nach einem Angriff auf die 13.300er-Marke gibt der DAX die Gewinne vom Morgen wieder ab und setzt in den Bereich der 13.200er-Marke zurück. Dem DAX gelingt damit erneut kein Befreiungsschlag in Richtung neuer Hochs.
Am Dienstag werden Anleger auf die Zahlen bei PayPal, Royal Caribbean, Booking Holdings, UnitedHealth, UPS, SoFi Technologies, Visa und Ecolab schauen.
Giganten wie die „Icon of the Seas“ erobern die Weltmeere. Kaum ein Bereich der Tourismusbranche boomt so stark wie die Kreuzfahrtindustrie.
TUI Cruises will ab dem Frühjahr 2021 wieder Fahrten auf allen Schiffen seiner Flotte anbieten. Diese Nachricht sorgt bei TUI-Aktionären jetzt wieder für neue Hoffnung. Steht die Aktie jetzt vor der Trendwende nach oben?









