Bildquelle: Pressefoto General Electric

Die von dem genialen Erfinder Thomas Alva Edison gegründete General Electric (WKN: 851144 / ISIN: US3696041033) war einmal ein schier unbezwingbarer Industriegigant und das wertvollste Unternehmen der Welt. Das war 2001, als Jeff Immelt das Zepter von seinem legendären Vorgänger Jack Welch übernahm, der GE 20 Jahre lang geführt und mit seiner Politik des Reparierens, Verkaufens oder Schließens von verlustbringenden Unternehmensteilen („fix it, sell it or close it“) und des Zukaufens zukunftsträchtiger Technologien den Mischkonzern an die Weltspitze gebracht hatte.

Heute ist GE nur noch ein Schatten seiner selbst und steht mit dem Rücken zur Wand; man ist als letztes Gründungsmitglied aus dem Dow Jones Index geflogen und verlor auch seinen Status als Dividendenaristokrat, als man die Dividende um 90% auf undenkbare 1 Cents je Aktie eindampfte. Vom Höchstkurs bei 60 Dollar aus dem Jahr 2000 ist nicht viel geblieben und selbst die 30 Dollar, mit denen GE Anfang 2017 noch bepreist wurde, klingen heute nach Wunschkonzert, wo sich der Aktienkurs gerade von 6 auf 8 Dollar empor gekämpft hat. Dieser Absturz wird begleitet von einer massiven Verschuldung, Liquiditätsengpässen und Sorgen über eine mögliche Insolvenz. Doch gerade in diesem „maximalen“ Pessimismus liegt auch die Chance für hartgesottene Anleger, die auf das Überleben und ein Gesunden des Industrieriesen setzen wollen. So wie ich…

 

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Kissig Ein Beitrag von Michael C. Kissig

Er studierte nach Abschluss seiner Bankausbildung Volks- und Rechtswissenschaften und ist heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Neben seinem Value-Investing-Blog „iNTELLiGENT iNVESTiEREN“ verfasst Michael C. Kissig regelmäßig eine Kolumne für das „Aktien Magazin“.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Michael C. Kissig / Pressefoto General Electric

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