Bildquelle: Pressefoto Lufthansa

Die Aktie der Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) ist am Mittwochvormittag mit einem Minus von 1,4 Prozent in den Handel gestartet. Für neuen Verkaufsdruck sorgten die geplatzte Schlichtung im Streit mit der Gewerkschaft Ufo und ein negativer Analystenkommentar.

Schlichtung vorerst gescheitert
Der DAX-Konzern hatte am Dienstagabend die in der zurückliegenden Woche vereinbarte umfassende Schlichtung für die Flugbegleiter in letzter Minute platzen lassen. Außerdem sprach Goldman Sachs für die Aktie der Lufthansa eine Verkaufsempfehlung („Sell“) aus.

Gegenwind
Laut der US-Investment-Bank bringen umweltpolitische Ziele der Europäischen Union zunehmend Gegenwind für die Branche. Laut dem Analystenkommentar dürfte die Nachfrage bei der Lufthansa, trotz des „Burgfriedens“ im Preiskampf auf Kurzstrecken unter den europäischen Fluggesellschaften, gering bleiben und ein Risiko für das kommende Jahr 2020 darstellen.

Kräftige Aufholbewegung
Trotz der aktuell wieder negativen Nachrichtenlage konnte die Lufthansa an der Börse in den vergangenen Monaten kräftig zulegen. Seit Mitte August ging es für die Notierungen um rund 36 Prozent nach oben (aktuell: 17,43 Euro).

Hier liegt jetzt das nächste Kursziel
Die Aktie notiert damit jetzt knapp über der 200-Tage-Linie (17,40 Euro). Wird dieser neue Aufwärtstrend verteidigt, ist das nächste Kursziel das April-Hoch bei knapp 23 Euro.

Anleger, die von der Stärke von Lufthansa überzeugt sind, können mit einem Long Mini Future auf den DAX-Wert (WKN: GB43FQ / ISIN: DE000GB43FQ5) gehebelt von Kursgewinnen profitieren. Pessimisten haben mit dem Short Mini Future (WKN: GA5VJD / ISIN: DE000GA5VJD1) die Chance, auf fallende Kurse zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto Lufthansa

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