Bildquelle: Pressefoto Evonik

Noch immer sind die Sorgen groß, wie lange die Coronavirus-Krise noch anhalten wird und wie stark die Weltwirtschaft durch die Pandemie belastet wird. An der Börse stehen deshalb gerade konjunktursensible Branchen wie unter anderem der Chemiesektor weiterhin im Fokus. Doch ein genauerer Blick in diesen Bereich zeigt, dass nicht alle Unternehmen im gleichen Maße von der Krise getroffen wurden. Dazu gehört beispielsweise die im MDAX notierte Aktie von Evonik Industries (WKN: EVNK01 / ISIN: DE000EVNK013).

Stattliche Dividendenrendite

Dass Evonik Industries noch relativ glimpflich aus der Krise kommen könnte, zeigt sich an der aktuellen Dividendenpolitik des Essener Spezialchemie-Unternehmens. Wie bereits in den Vorjahren beträgt diese erneut satte 1,15 Euro je Aktie. Nachdem die Aktionäre im Juni bereits 0,57 Euro Ausschüttung erhalten hatten, sollen sie nach der Hauptversammlung am 31. August weitere 0,58 Euro bekommen. Das bedeutet eine stattliche Dividendenrendite von rund fünf Prozent.

Stabile Erträge

An der vergleichsweisen hohen Dividende zeigt sich, dass Evonik selbst in schwachen Wirtschaftsphasen anhaltend stabile Erträge erzielt. So liegt ein Schwerpunkt des Unternehmens auf der Belieferung für konjunkturrobuste Branchen wie zum Beispiel die Landwirtschaft und die Nahrungs- sowie Konsumgüterindustrie.

Klare Kaufempfehlung

Von dem vergleichsweise wenig zyklischen Geschäftsmodell sind auch viele Analysten überzeugt. Die DZ Bank spricht für die Aktien von Evonik Industries beispielsweise eine klare Kaufempfehlung aus und hat das Kursziel von 25,00 auf 28,00 Euro nach oben angepasst, womit sich ein Kurspotenzial von aktuell 17 Prozent errechnet.

Verwiesen wird dabei auf das dynamische Wachstum mit Methionin, das unter anderem in der Tierzucht zum Einsatz kommt. Nach Einschätzung der DZ Bank kann das laufende Effizienzprogramm dazu beitragen, die Belastungen durch die Coronavirus-Krise auszugleichen.

Profitieren vom Megatrend Wasserstoff

Ebenfalls für Zuversicht, was die weiteren Geschäftsaussichten des Unternehmens anbelangt, sorgt das Vorhaben von Evonik, künftig verstärkt vom Megatrend Wasserstoff zu profitieren. Evonik hat dazu eine neuartige anionenleitende Membran entwickelt, mit der die grüne Wasserstofferzeugung durch die Elektrolyse effizienter werden soll. Laut Evonik könnte mit der Membran eine besonders effiziente und wirtschaftliche Elektrolyse-Technologie kommerziell realisiert werden.

Aktie vor neuen Kaufsignalen

An der Börse fiel die Aktie von Evonik im März zwischenzeitlich auf rund 15 Euro. In den folgenden Monaten hat die Aktie wieder stark aufgeholt und notiert Anfang Juli im Bereich der 24-Euro-Marke.

Damit notiert die Aktie jetzt wieder knapp über der bei 23,60 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie und damit im übergeordneten Aufwärtstrend. Das nächste Kursziel ist jetzt das Juni-Hoch bei 25,35 Euro.

Kräftiges Gewinnpotenzial

Wird diese Kursbarriere überwunden, ist der Weg frei bis zum bisherigen Jahreshoch vom Januar bei 27,59 Euro. Auf Sicht der kommenden drei Monate eröffnet sich damit bei der Evonik-Aktie ein Gewinnpotenzial von 16 Prozent.

Anleger, die von der Stärke der MDAX-Aktie Evonik Industries überzeugt sind, können mit einem Mini Future Long (WKN: MC8CA0 / ISIN: DE000MC8CA04) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Pessimisten haben dagegen mit entsprechenden Short-Produkten (WKN: MF7UDN / ISIN: DE000MF7UDN8) die Möglichkeit, von fallenden Evonik-Kursen überproportional zu profitieren.

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Bildquelle: Pressefoto Evonik

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