Bildquelle: Pressefoto Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA

Borussia Dortmund (WKN: 549309 / ISIN: DE0005493092) wurde durch die Corona-Pandemie schwer zurückgeschlagen, wie die vorläufigen Geschäftszahlen zum ersten Geschäftsquartal 2020/2021 zeigen.

So wurde hier eine Bruttokonzerngesamtleistung (Umsatzerlöse plus realisierter Brutto-Transferentgelte) in Höhe von knapp 66 Mio. Euro verzeichnet, was einen Rückgang von 62 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet.

Hoher Verlust im ersten Geschäftsquartal

Unter dem Strich wurde im abgeschlossenen Geschäftsquartal ein Verlust von 36 Mio. Euro verbucht, nach einem Gewinn von 27.000 Euro im Vorjahreszeitraum. Laut dem BVB resultierten die schwachen Quartalszahlen aus den deutlich späteren Starts der Fußballwettbewerbe Bundesliga, DFB-Pokal und UEFA Champions League sowie einer mit der Covid-19-Pandemie zusammenhängenden Umstellung der Ausschüttung der Bundesliga-TV-Entgelte, wegen denen es zu wesentlichen Erlösverschiebungen in die folgenden Quartale des Geschäftsjahres kommt. Außerdem hätten sich die fortwährenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Folge der Pandemie negativ auf die Zahlen im Berichtszeitraum ausgewirkt.

Keine Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr

Für das im Oktober gestartete zweite Geschäftsquartal 2020/2021 rechnet die Geschäftsführung mit einem nahezu ausgeglichenen Quartalsergebnis. Wegen der weiterhin hohen Ungewissheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Pandemie hat Borussia Dortmund aber keine Ergebnisprognose für das Gesamtgeschäftsjahr 2020/2021 abgegeben. Die endgültigen Zahlen zum ersten Geschäftsquartal sollen am 13. November 2020 veröffentlicht werden.

Neue Aufholbewegung

An der Börse wurde der BVB im laufenden Jahr kräftig zurückgeschlagen. Zwischen Februar und Oktober brachen die Notierungen um 56 Prozent auf rund vier Euro ein, was den tiefsten Stand seit dem Jahr 2016 bedeutete. Es folgte bis Anfang November eine Aufholbewegung bis auf zeitweise 4,80 Euro. Eine solche Aufholbewegung muss auch in der Liga her, nachdem der BVB am Wochenende erneut gegen Bayern München verloren und in der Bundesliga-Tabelle hinter den Dauerrivalen zurückgefallen war.

Aktie im Abwärtstrend

Trotz der jüngsten Kurserholung bleibt die Lage weiter angespannt. Die BVB-Aktie notiert noch immer weit unter der 200-Tage-Linie (6,10 Euro) und damit im übergeordneten Abwärtstrend. Weitere Kursrücksetzer sind deshalb möglich.

Erst wenn die Rückeroberung der 200-Tage-Linie gelingt, würde es hier wieder ein erstes Kaufsignal geben. Das nächste Kursziel wäre dann das Mai-Hoch bei 6,89 Euro. Vorerst zeigen die Kurspfeile für die BVB-Aktie aber weiterhin nach unten.

Wer gehebelt von einem Comeback der BVB-Aktie profitieren möchte, setzt beispielsweise auf entsprechende Hebelprodukte, wie dieses Long-Zertifikat (WKN: MF6MGY / ISIN: DE000MF6MGY7). Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Short-Produkte (WKN: MC8FXJ / ISIN: DE000MC8FXJ6).

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