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Tja, was soll ich sagen – es sieht für den DAX nicht gut aus. Schwache US-Vorgaben und dann noch die ständige Diskussion um die Eurobonds – das könnte heute schwer werden für den DAX.

x-markets sieht das heute ganz nüchtern: Seitwärts/abwärts. Auch die Commerzbank ist nicht optimistisch. Abwärtsrisiken dominieren, heißt es da. Das gleiche auch von der Citi: Abwärtsbewegung nimmt Fahrt auf:

… sollten die grundlegenden Chancen weiter auf Seiten der Verkäufer liegen. Kursgewinne stellen hier vor allem unterhalb von 5.695 Punkten lediglich Erholungen im Bärenmarkt dar, denen neue Verkaufswellen folgen sollten.

und weiter heißt es:

… womit kurzfristig weitere Abgaben bis auf 5.515/500 Punkte möglich wären. Von hier aus könnte eine kleine Pullbackbewegung starten, die dann jedoch im Bereich von ca. 5.600 Punkten auf einen ersten Widerstand trifft. Diesem folgt dann der Bereich bei 5.695 Punkten und spätestens hier sollten die Kurse weiter nach unten wegbrechen. Die nächsten Ziele liegen immer noch bei 5.390 und später 4.965 Punkten.

Kurz um: Der Tag ist wohl eher nichts für Bullenfans…

Heutige Termine:

Deere & Co. Q4-Zahlen
Deutschland Einkaufsmanagerindex Dienste und verarbeitendes Gewerbe, November, 09:30 Uhr
USA Erstanträge Arbeitslosenhilfe (wöchentlich), 14:30 Uhr
USA Private Einkommen und Verbrauch Oktober, 14:30 Uhr
USA Auftragseingänge Oktober, 14:30 Uhr
USA Verbrauchervertrauen Uni Michigan November, 16:00 Uhr
USA Ölbericht (wöchentlich) d. Energieministeriums, 16:30 Uhr

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Holger
Gast

Ich denke auch, dass ein Test der Jahres-Tiefstände für die meisten Aktien-Indizes bevorsteht. Symptomatisch für die Stimmung ist auch, dass die Auktion deutscher Staatsanleihen heute gründlich in die Hose gegangen ist.

Sandro Valecchi
Gast
Sandro Valecchi

Ja, lieber Holger, der Ausblick bleibt leider negativ und es gibt auch nicht die geringsten Anzeichen für einen positiven Ausblick: Hauptthema US-Staatsverschuldung von 15 Billion (täglich 3 Milliarden USD Zinsen), Tendenz steigend, nachdem das sog. „Super-Committee“ keine Sparvorschlage unterbreiten konnte; Hauptthema Nr. 2, die schleichenden Auflösungserscheinungen der Euro-Währungszone, Tendenz Aufweichung des Euro, suzessive Einzelaustritte bis zum Gemeinschaftsbeschluss (der kommen dürfte) „Beendigung des Projektes Euro“, weil Griechenland wirtschaftlich k.o. ist, Italien die hohen Zinsen von 7% (Schmerzgrenze liegt bei 5 bis max. 6%) nicht bedienen kann, ebenso Spainen und Portugal, Frankreich die Bonitätsnote AAA verlieren wird und Finnland aus dem Euro… Weiterlesen »