EUR/CHF-Crash: Wie die SNB-Entscheidung sich auf Broker und Trader auswirkt

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Der Crash des Schweizer Franken am 15. Januar hat wie eine Bombe eingeschlagen. Fast alle Trader waren auf der Longseite anzutreffen, hat die Schweizer Nationalbank doch auf einer garantierten Preisuntergrenze von 1,2 gepocht. Durch die überraschende Aufhebung dieser Unterstützung haben Privatanleger innerhalb weniger Minuten dreistellige Millionenverluste erlitten. Genaue Zahlen stehen noch aus, rechnet man Hedgefonds und Vermögensverwalter mit ein, geht die Summe sicher in die zig Milliarden. Die Broker selbst sind aber ebenfalls enorm geschädigt worden, wie konnte das geschehen?

Mein Feind der Broker?

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Ein Broker ist notwendig, damit wir Trader über ihn am Handel an der Börse und auch außerbörslich aktiv teilnehmen können. Die Broker wollen natürlich genauso ihren Schnitt machen. Viele empfehlenswerte Anbieter konzentrieren sich dabei auf eine Gebühr für die Vermittlung zwischen Angebot und Nachfrage, oder bemühen sich um ein optimal kundenorientiertes Dealing Desk. Während die sogenannten Pommesbuden tatsächlich auch unsere Gegenspieler sind.

Reizthema Stopp-Loss

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Das Thema Stopp-Loss ist vermutlich so alt wie die Finanzmärkte selbst und war beim Kurseinbruch des DAX Mitte Oktober wieder einmal hochaktuell. Denn jemand, der beispielsweise seit Jahresanfang ein DAX-Index-Zertifikat besaß, war mit einem starren Stopp-Loss von 10 Prozent, sofern er denn diszipliniert gehandelt hat, nicht mehr im Markt. Ein systematischer Handelsansatz mit nachgezogenen Intraday-Stopps der gleichen Größenordnung wäre gleich mehrfach eiskalt erwischt worden. Darüber hat sich unlängst ein Kommentator im Internet dermaßen aufgeregt, dass er von einem Joch der Stopp-Loss-Order schrieb. Und wenn von einem Joch die Rede ist, dann schwingt auch immer mit, dass man dieses gefälligst abzuschütteln habe.

Das Börsenbuch – die neue Allzeit-Bibel für jeden Börsianer

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Es gibt Filme, die man sich immer wieder anschaut, weil sie einen so faszinieren. Dazu gehören bei mir beispielsweise die kompletten Rocky-Filme, Star-Wars und Herr der Ringe. Und natürlich – es wäre ja fast schon komisch wenn nicht: „Wall Street“. Genauso gibt es Bücher, die man immer wieder lesen möchte und kann. Weil diese einen ebenfalls im Bann halten. Ich als alter Tom-Clancy-Fan kann nur an dessen Bücher erinnern. Aber es gibt auch Sachbücher, die es schaffen dürften, auf dieser „Evergreen“-Liste zu landen. Nicht weil diese Bücher alt sind, sondern weil sie quasi einem das ganze Leben begleiten. Ein solches Buch dürfte DAS Börsenbuch von Thomas Müller und Alexander Coels sein.

Wenn Großaktionäre Delisting-Pläne haben…

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Es sind sehr oft die menschlichen Emotionen wie Sorgen und Ängste, die an den Börsen die Kurse bestimmen. Weiß man dies als Anleger, dann wird das persönliche Engagement am Aktienmarkt in eine Aktie langfristig sicherlich zum Ziel eines jeden Investors führen - wenn nicht das Wertpapier sang- und klanglos von der Börse genommen wird und der Kleinanleger oftmals die traurigen Konsequenzen tragen muss.

ayondo im Echtgeldtest von BrokerDeal

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Social Trading boomt, und ayondo hat als deutscher Anbieter hierzulande natürlich einen Stein im Brett. Made in Germany sozusagen, dann spielt BrokerDeal wiederum die Rolle des TÜV. Was wir gesehen und erlebt haben, hat uns Großteils gefallen. Hier die finale Punktebewertung anhand unseres objektiven Kriterienkatalogs.

Ungebrochener Mythos 200-Tage-Linie

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Obgleich ich über dieses Thema schon einmal geschrieben habe, muss ich jetzt noch einmal darauf zurückkommen. Es geht um den Mythos 200-Tage-Linie, der sich nicht nur wegen der Erwähnung in den Finanzmedien immer noch hartnäckig am Leben hält und sich sogar großer Beliebtheit erfreut. Erschreckenderweise auch unter Anlageprofis und Finanzberatern.

Direkt investieren – sicher und rentabel

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Oft sind Anleger der Meinung, dass die Beteiligung an Fonds risikoärmer als die Direktanlage in Aktien sei. Diese „Weisheit“ wird natürlich auch so von den Banken vermittelt. Und auf den ersten Blick hört sich das ja alles ganz logisch an: Fonds werden von professionellen Vermögensverwaltern betreut, die das Portfolio vermeintlich zu jeder Zeit optimal bestücken. Ein Rundum-Sorglos-Paket also, ohne Aufwand für den Anleger und vor allem ohne lästige Recherchearbeit.

Besser Eigentümer als Gläubiger

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Der Zweck einer jeden Investition oder Spareinlage ist es, sich durch den Verzicht auf heutigen Konsum später mehr leisten zu können. Mindestens aber sollte die Kaufkraft des eingesetzten Kapitals erhalten bleiben - bekanntlich knappert die Inflation ja jedes Gelddepot unter der Matratze an, wie Motten den Wollpullover. Für besonders Sicherheitsbewusste waren daher lange Zeit Bundesanleihen das Mittel der Wahl, sozusagen als Zedernholz der Finanzanlage.

Dividenden steigern die Wertentwicklung erheblich

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Dividendenaktien sind „en vogue“. Diese meist substanzstarken Investments gefallen nicht nur wegen ihrer Dividendenerträge, die meist höher sind als die Verzinsung deutscher Staatsanleihen; die Dividenden stellen auch einen erheblichen Mehrertrag dar neben den Kursgewinnen.

Immobilienpreise als Indikator für die kommenden Krisenherde

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Die meisten großen Krisen haben auf dem Immobilienmarkt begonnen. Banken vergeben zu leicht Kredite in zu großem Umfang für Immobilien. Das war in den USA so, in Japan, in England, in Irland, Spanien, ... An Krisen aufgrund von Immobilienblasen hat es in den vergangenen Jahrzehnten nicht gemangelt und doch passiert immer wieder das Gleiche. Die Konsequenzen sind weitreichend.

Geldanlage erfordert Geduld, Disziplin und Durchhaltevermögen

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Geduld, Disziplin und Durchhaltevermögen, sind die drei wichtigsten Attribute, die man als erfolgreicher Anleger an den Tag legen sollte. Meiner Meinung nach bestimmen sie fast ausschließlich über den Erfolg in diesem Bereich. Soweit so unspektakulär. Aber hält man sich nicht an die genannten Verhaltensweise, wird die Niederlage definitiv nicht weit sein. Das gilt übrigens unabhängig davon, welchen der zahlreichen, erfolgreichen Methoden man folgt - egal ob Fundamentalanalyse, technisch-mathematische Modelle oder was auch immer. Ohne Geduld, Disziplin und Durchhaltevermögen wird auch ein auf dem Papier eigentlich erfolgversprechendes System keinen Erfolg haben.

Point&Figure DAX: 10.100 als Ziel und wie ich auf diese Marke komme……

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An dieser Stelle bin ich ja schon mehrfach darauf eingegangen, dass der DAX im Point&Figure-Chart in der Bulls-Eye-Broker-Einstellung seit dem vergangenen Freitag ein aktiviertes und bestätigtes Kursziel von 10.100 Punkten aufweist. Ob das nun ohne größere Rücksetzer erreicht wird, wird sich recht zügig entscheiden. Schließlich befindet sich der DAX aktuell direkt an seinem Allzeithoch.

Point&Figure: Der Statistik-Check am Anfang des “gefährlichsten” Börsenmonats

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Was muss sich der “arme” September nicht alles anhören. Da ist vom “gefährlichsten” Börsenmonat die Rede. Natürlich kann man solche Äußerungen abtun und sich der Meinung Marc Twains anschließen, der folgendes sagte: “Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober.”

ETF-Sparpläne – Der Cost-Average-Effekt macht‘s

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Ganz besonders am Aktienmarkt sollten Anleger die Devise beachten, wonach sie ihr Geld niemals auf ein Pferd setzen sollten. Außerdem ist es ratsam, nie alles Geld auf einmal in verschiedene Anlagen zu investieren. Vielmehr sollte man sich den Cost-Average-Effekt bzw. Durchschnittskosten-Effekt zu Nutze machen und mit Hilfe von Sparplänen, kleine Beträge im Zeitverlauf ansparen, statt alles auf einmal anzulegen. Zudem bieten ETF-Sparpläne die Möglichkeit, nicht auf das Glück von Fondsmanagern angewiesen sein zu müssen.
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