Während die US-Börsen auf Rekordhöhen tendieren und der Dow Jones mittlerweile über 50.000 Punkte erreicht hat, wird es für den DAX wohl problematisch...
Ein Jahr nach Amtsantritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seiner Bundesregierung richtet sich der Blick der Märkte auf Deutschland.
Die anhaltenden Marktunsicherheiten, nicht nur um die US-Auto-Zölle, belasten die Stimmung im deutschen Leitindex DAX auch zum Ende dieser Börsenwoche.
Während sich der DAX erneut nur wenig bewegt zeigt, ist es positiv zu sehen, dass es doch noch Hoffnungen auf eine Beruhigung im Zoll-Streit gibt.
Die Reaktionen auf die Fed-Sitzung fielen positiv aus. Zwar fürchten US-Notenbanker eine höhere Inflation, diese soll jedoch nur vorübergehender Natur sein.
Digitale Währungen, sogenannte Stablecoins, könnten den internationalen Zahlungsverkehr und sogar die Machtverhältnisse zwischen den USA und Europa verändern.
Interessant und bedenklich ist, dass nicht schon viel früher in Europa dafür gesorgt wurde, mehr Kapital für Wachstum zur Verfügung zu stellen.
Zu Wochenbeginn hatten Börsianer noch gehofft, dass sich Donald Trump in Sachen Auto-Zölle milder zeigen könnte. Nun folgte aber erneut eine Enttäuschung.
Einmal mehr lassen Aussagen von US-Präsident Donald Trump an den internationalen Börsen auf etwas Milde in Sachen US-Zollpolitik hoffen.
Nachdem das Finanzpaket der Bundesregierung gestern den DAX beflügelt hatte, richtet sich der Anlegerblick zur Wochenmitte auf die US-Notenbank Fed.
Der Iran-Krieg hält die Märkte im Bann. Die Inflation steigt auf 3 Prozent, weshalb Experten davon ausgehen, dass die EZB im Juni den Leitzins anheben wird.
Während Donald Trump vom "Liberation Day" spricht, dürfte der 2. April für die Börsen eher zum Horrortag werden. Entsprechend negativ ist die Stimmung.
Das jüngste ifo Geschäftsklima sowie die Aussicht auf eine Entspannung in der Zoll-Rhetorik der US-Regierung haben auch DAX-Anleger aufatmen lassen.
Nachdem sich die US-Märkte gestern volatil gezeigt hatten, kann aktuell auch das Finanzpaket dem DAX nicht zu einer neuerlichen Rallye verhelfen.
Dank der Erholung der US-Börsen scheint auch der deutsche Leitindex DAX nun wieder sein Allzeithoch angreifen zu wollen.









