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Trotz eines neuen Raketenstarts seitens Nordkoreas konnte der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) zur Wochenmitte leichte Kurszuwächse verbuchen. Offenbar wirkt der Konflikt auf der Koreanischen Halbinsel nicht mehr so bedrohlich wie noch vor einigen Monaten.

Das war heute los. Während Investoren die Unsicherheiten rund um den Nordkorea-Konflikt ignorierten, durften sie sich über einen etwas schwächeren Euro freuen. Dabei war die europäische Gemeinschaftswährung zuletzt einige Male das Zünglein an der Waage an den europäischen Aktienmärkten. Geholfen hat auch die gute Stimmung zum Handelsstart an der Wall Street. Investoren honorierten dabei die guten Konjunkturdaten. Das US-Handelsministerium teilte mit, dass die größte Volkswirtschaft der Welt im dritten Quartal 2017 auf das Jahr hochgerechnet um 3,3 Prozent gewachsen sei. Die erste Schätzung hatte noch ein Plus von 3,0 Prozent ergeben. Dies sorgte offenbar auch hierzulande für gute Stimmung.

Das waren die Tops & Flops. Besonders gut lief der heutige Tag im DAX für das Indexschwergewicht Volkswagen (WKN: 766400 / ISIN: DE0007664005). Die Volkswagen-Aktie konnte dank eines positiven Analystenkommentars zeitweise rund 3 Prozent an Wert zulegen.

Eine deutlich schlechtere Performance legte heute die Infineon-Aktie (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004) an den Tag. Sie verlor zeitweise rund 3,5 Prozent. Dabei spielten jedoch auch Gewinnmitnahmen eine wichtige Rolle, nachdem die Aktie des Halbleiterkonzerns zuletzt einen steilen Anstieg verzeichnen konnte.

Das steht morgen an. Wie jeden Donnerstag steht auch morgen die Bekanntgabe der wöchentlichen US-Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe auf dem Programm. Allerdings erwartet Anleger in Sachen Konjunkturnachrichten auch darüber hinaus ein volles Programm. In den USA dürften Marktteilnehmer die neuesten Daten zu den persönlichen Einnahmen und privaten Konsumausgaben im Blick haben. Hierzulande spielen wiederum die monatlichen Arbeitslosenzahlen eine wichtige Rolle.

Besonders interessant dürfte einmal mehr auch der Blick nach Wien ausfallen. In der österreichischen Hauptstadt findet das nächste OPEC-Treffen statt. Geladen sind auch einige wichtige Nicht-OPEC-Mitglieder wie Russland. Dieses Mal dürfte es um eine Verlängerung der jüngsten Produktionsbeschränkung gehen. Sie läuft bis März 2018. Dabei hat sie nach einer schwierigen Anlaufphase zuletzt für höhere Rohölnotierungen gesorgt. Es ist jedoch fraglich, welchen Einfluss solche Förderkürzungen und Produktionsbeschränkungen in Zukunft haben werden, wenn die US-Fracking-Industrie gar nicht daran denkt, ihre Produktion nach unten zu fahren.

Weitere Daten gibt es hier:


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