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Von einer erneuten Rekordjagd war im DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) auch am heutigen Donnerstag keine Spur. Stattdessen sorgte der starke Euro für einen Ausverkauf. 

Das war heute los. Lange Zeit hielt sich der DAX nur knapp in der Verlustzone, konnte zwischendurch sogar in die Gewinnzone drehen. Am Nachmittag setzten jedoch starke Gewinnmitnahmen ein, obwohl die Wall Street einen guten Donnerstagvormittag erlebte. Hierzulande sorgte jedoch die deutliche Aufwertung des Euro für schlechte Stimmung. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte dabei weit über der Marke von 1,20 US-Dollar, nachdem das Protokoll der jüngsten EZB-Sitzung veröffentlicht wurde. Offenbar glauben Marktteilnehmer, dass sich inzwischen auch die EZB in Richtung geldpolitische Straffung bewegen könnte.

Das waren die Tops & Flops. In dem schwachen Gesamtmarktumfeld konnte sich insbesondere die Commerzbank-Aktie (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) gut behaupten. Das Papier legte zeitweise etwas mehr als 2 Prozent an Wert zu. Kurstreiber bleibt wie bereits gestern die Aussicht auf steigende Zinsen.

Abgeschlagen am Indexende landete dagegen SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600). Dabei ist Europas größter Softwarekonzern das mit Abstand wertvollste Unternehmen unter den 30 deutschen Blue Chips. Entsprechend groß ist die Bedeutung der Walldorfer für den deutschen Leitindex insgesamt. Heute ging es aufgrund eines wenig optimistischen Analystenkommentars zeitweise um fast 4 Prozent in die Tiefe.

Das steht morgen an. Hierzulande sieht die Nachrichtenlage auf der Konjunkturseite am morgigen Freitag eher dünn aus. Daher werden Investoren mit noch größerem Interesse die Bekanntgabe der neuesten US-Inflationsdaten verfolgen. Schließlich geht es immer noch darum, die nächsten Schritte der Notenbank Fed zu antizipieren. Interessant sollte auch der Blick auf die Dezember-Einzelhandelsumsätze mit dem Weihnachtsgeschäft und die neuesten Daten zu den Lagerbeständen sein.

Darüber hinaus kommt die US-Berichtssaison für das Schlussquartal 2017 in Schwung. Zum Ende dieser Woche stellen die Großbanken JPMorgan Chase (WKN: 850628 / ISIN: US46625H1005) und Wells Fargo (WKN: 857949 / ISIN: US9497461015) ihre neuesten Quartalsergebnisse vor. Beherrschende Themen sollten dabei steigende Zinsen, die einmaligen Belastungen, die sich aus der Steuerreform ergeben, und der zuletzt schwächelnde Anleihehandel sein.

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