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Während die chinesische und russische Währung abwerten, steigen der Wert des Dollars und Euros an. Das belastet den Export der Länder mit der stärker werdenden Währung, während er die Ausfuhren der anderen Seite stärkt. Das ist die Kehrseite von Sanktionen: Sie belasten ein Land, führen aber gleichzeitig zu Entlastungen auf dem Exportmarkt durch eine schwächere Währung.

Technisch notiert der Deutsche Aktienindex nun wieder in der neutralen Spanne zwischen 12.390 und 12.529 Punkten. Darüber ist er bullisch, darunter bärisch. Der heutige Tag brachte keine Entscheidung darüber, wohin die Reise als nächstes gehen wird. Die Angst vor einer Eskalation auf geopolitischer Ebene hat sich zwar nicht erfüllt. Die Marktteilnehmer bleiben aber vorsichtig, wohlwissentlich, dass die Vorzeichen am deutschen Aktienmarkt schnell wieder rot werden können, wenn die Situation wieder kippen sollte. Vielleicht muss der Markt jetzt erst eine Reihe von starken Quartalszahlen sehen, um mehr Zuversicht fassen zu können.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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