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Angesichts des Brückentags war der deutsche Aktienmarkt zu Beginn der neuen Wochen von Zurückhaltung geprägt. Am Tag vor dem europaweiten Feiertag „Tag der Arbeit“ konnte der DAX sich kaum von seinem Freitagsniveau entfernen.

Das war heute los. Der Deutsche Aktienindex konnte den freundlichen Handelsbeginn nicht auf Dauer beibehalten. Im Lauf der Handelssitzung reduzierten sich die Zugewinne, bevor der Leitindex sogar zeitweise ins Minus drehte. Angesichts des Brückentags fehlten nennenswerte Impulse. So brachten etwa die vom Statistischen Bundesamt gemeldeten Inflationsdaten keine Bewegung in den Markt. Laut dem Verbraucherpreisindex wird die Inflation in Deutschland im April 2018 voraussichtlich 1,6 Prozent betragen und damit gegenüber März unverändert bleiben. Daneben bewegte sich der Euro in Richtung der psychologisch wichtigen Marke von 1,20 US-Dollar leicht nach unten.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte lange Zeit die Aktie von RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) deutlich zulegen. Kursgewinne von zeitweise 2 Prozent resultierten aus der Hoffnung auf eine Entschädigungszahlung im hohen dreistelligen Millionenbereich. In einem Gesetzesentwurf des Bundesumweltministeriums wurde eine entsprechende Summe zur Kompensation für die Nachteile aus dem Atomausstieg 2011 genannt.

Ebenfalls im Blick stand die Aktie der Deutschen Telekom (WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508) . Am Sonntag hatte der Konzern bekannt gegeben, dass man sich mit Softbank darüber geeinigt hat, die US-Töchter T-Mobile US (WKN: A1T7LU / ISIN: US8725901040) und Sprint zu einem größeren Unternehmen zusammen zu führen. Es ist der dritte Versuch einen amerikanischen Branchenriesen zu schmieden. Nach Abschluss der Transaktion hält die Deutsche Telekom rund 42 Prozent der T-Mobile US-Aktien, rund 27 Prozent hält Softbank und rund 31 Prozent halten freie Aktionäre. Die T-Aktie gewann zeitweise über 3 Prozent, drehte im Handelsverlauf jedoch in den roten Bereich.

Größter Verlierer im DAX war die Aktie von thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001). Der Stahlkonzern steht angesichts des drohenden Handelskriegs mit den USA unter Druck. Ab dem 1. Mai beginnen voraussichtlich die US-Handelszölle in der EU wirksam zu werden, sofern keine Einigung in letzter Minute erzielt wird. Die Aktie von thyssenkrupp büßte zeitweise mehr als 2 Prozent.

Das steht am Dienstag und Mittwoch an. Der Tag der Arbeit ist auch an der Börse ein Feiertag. Daher wird der europäische Aktienmarkt erst wieder am Mittwoch aktiv ins Geschehen eingreifen. In den USA wird jedoch am Dienstag gehandelt. Dort steht u.a. der neueste ISM-Index verarbeitendes Gewerbe auf der Agenda, bevor am Mittwoch der ADP-Arbeitsmarktbericht einen ersten Eindruck über die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt im April gibt. Am Mittwochabend folgt dann die Sitzung der US-Notenbank Fed. Am Mittwochmorgen werden in Deutschland und der Eurozone Daten zum Einkaufsmanagerindex veröffentlicht.

Abseits der Konjunkturdaten stehen zudem zahlreiche Unternehmensveröffentlichungen auf der Agenda. Besonders im Fokus stehen dabei am Dienstagabend die Zahlen von Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005).

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